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Samstag, 23. Februar 2019

Tiroler Skihüttensuppe

Das Highlight unseres diesjährigen Skiurlaubes:
eine herzhafte , wärmende Suppe die uns während der Einkehr in einer kleinen Skihütte bei hohen Minustemperaturen wieder fit machte und so beglückend wirkte dass ich sie immer in sentimentaler
Erinnerung behalten werde.




Skihütten –Linsensuppe

Zutaten:
1 Tasse Berglinsen 
1 kleiner Apfel
1 - 2 Scheiben Ingwer
1 große Zehe Knoblauch, oder mehrere nach Geschmack, angegequetscht 
( einfach mit dem Schneidebrett oder einer schweren Pfanne auf den Knoblauch samt Schale einmal  ordentlich draufschlagen )
1 Daumengroßes Stück Kurkuma, in Scheiben
4 Lorbeerblätter
3 Nelken
1 geräucherte Wurst ( Kaminwurzen, Pfefferbeißer, Landjäger ) oder 1 kleines Stück geräucherter 
( Tiroler , wenn es geht ) durchwachsener Speck
500g Karotten
1 Gemüsezwiebel
1 Petersilienwurzel oder Pastinake
4 Stangen Staudensellerie
4 Würfel BIO- Hühnerbrühe
4 EL Olivenöl
Salz, Pfeffer, Kümmel, Majoran, Paprika, Schabzigerklee
Frischer Schnittlauch, Kürbiskernöl
Ein Paar Wiener Würstchen optional

Zubereitung:
Die Berglinsen in 1 Liter Wasser mit den Gewürzen ,
und dem in Scheiben oder Würfel geschnittenen Apfel 
30 Minuten sanft kochen, danach Gewürze entfernen. 


Währenddessen Gemüse und Wurst oder Speck kleinwürfeln und nun in den Topf mit den Linsen geben.


Mit heißem Wasser mehr als bedecken , Brühwürfel zugeben,
und Alles gemeinsam nochmals 20 Minuten kochen lassen. 


Wer es suppiger will nimmt mehr Wasser, wer eher einen Eintopf will nimmt eben weniger.
Mit Olivenöl zusammen leicht anpürieren, so dass noch Stücke bleiben.
Mit den Gewürzen abschmecken, nochmals aufkochen und anschließend
mit Schnittlauch, Kürbiskernöl und optional Würstchenscheiben darin servieren.


Guten Appetit bei dieser bodenständigen, wärmenden Mahlzeit.          
Sieht nicht doll aus, schmeckt aber umso besser.
 

Samstag, 31. Dezember 2016

Weihnachsmenue 2016 Teil 1: Soondubu Jigae Schnellversion

Mittags gibt es am Weihnachtstag bei uns traditionell eine Suppe.
So ist man nicht zu voll für die Bescherung und die Schlemmerei danach.
Da ich mir ja jedes Jahr etwas Neues einfallen lasse, fiel meine Wahl dieses Jahr auf die koreanische Soondubu Jigae, eine scharfe , mit Seidentofu, rohem Ei  und Kimchi verfeinerte Zubereitung auf Basis einer Fischbrühe die mit viel Chili gewürzt wird. 


Ich kann sie diesmal nicht ganz authentisch machen aber es soll ja auch nur ein kleiner Snack sein. Ein sehr gewagtes Experiment, denn so scharfes und gleichzeitig auch wirklich ziemliches exotisches Essen ist schließlich nicht jedermanns Geschmack.
Trotzdem machte ich mich in guter Zuversicht einfach mal ans Werk.
 
Zutaten:
Ingwer, Chili und Knoblauch,  fein gehackt, jeweils 2 EL
Hot Pepper Paste, Gochujang,  aus Korea, ausweichsweise rote Thai Currypaste  
1 Handvoll Speck oder in der Originalversion  200g Schweinebauch
Sesamöl, Pflanzenöl
200g koreanisches Kimchi, geschnitten
3 Päckchen instant Dashi Brühe,
Fischsauce, Sojasauce hell, Pfeffer , Zitronensaft und Zucker nach Geschmack
2 Liter Wasser, oder eigentlich besser:  Hühnerbrühe
1 Kopf Chinakohl, 2 Handvoll Sojasprossen, 1 große Zwiebel, und weiteres Gemüse wie Frühlingslauch, Paprika oder Mu Err Pilze  nach Belieben
eine Handvoll Garnelen ( frisch oder tiefgekühlt ) oder anderen Fisch nach Belieben
1 Packung Soft Tofu aus dem Asia- Online Shop
Frischer Koriander, pro Person 1 Ei
Reis als Beilage nach Wunsch


Ich brate die Ingwer, Chili und Knoblauch Mischung sowie Speck  bzw. (Originalversion) Schweinefleisch und rote Chilipaste in Pflanzenöl und Sesamöl an,
Lösche mit Wasser ab und löse darin die Dashi Brühe.



Nun kann ich das Kimchi und mein mundgerecht geschnittenes Gemüse in den Topf geben, 


und nach einer kurzen Garzeit auch die Garnelen, Sojasprossen und zuletzt den Tofu.


Ich würze die Suppe mit Fischsauce, Zucker, Pfeffer, heller Sojasauce und Zitronensaft.
Ab jetzt darf nicht mehr viel gerührt werden damit der empfindliche Seidentofu nicht zu stark zerteilt wird.



Alles nochmals gemeinsam ganz kurz richtig stark erhitzen, und
schon kann ich die fast noch kochende Suppe in Schalen abfüllen und mit einem Eigelb versehen,
das durch die Hitze leicht gart , aber nicht komplett stocken soll. Koriander oben drauf muß bei uns natürlich aunbedingt  sein. Das ist zwar nicht obligatorisch, aber wir lieben ihn eben einfach. In Korea wird diese Suppe mit Reis gegessen, wir lassen ihn hier weg da wir
dieses Mittagessen eher knapp halten möchten.


Warum ? Natürlich zugunsten der Vorfreude auf das Abendessen!
Die Spanische Paella mit Meeresfrüchten und Hähnchen. 

 Die Suppe auf jeden Fall war schon einmal ein schön scharfer Wachmacher , sehr sehr lecker und anregend! Da wird einem im wahrsten Sinne des Wortes warm ums Herz! 


Sonntag, 6. Juli 2014

Thailändische Tom Yum Goong Suppe, die Schnellversion

Gestern gab es bei und endlich einmal wieder ein Thai Gericht.
Da ich diese Woche die Möglichkeit hatte im Asia Markt einige Zutaten zu besorgen stand einer leckeren Tom Yum Goong Suppe nichts mehr im Wege.


Ich bereitete allerdings eine vereinfachte Version dieses Scharfen, leicht säuerlichen Thai Klassikers zu : mit im Handel erhältlicher fertig gemischter Tom Yum Paste in der Chilies, Zitronengras, Kaffirlimettenblätter, Knoblauch, Galgant und getrocknete Shrimps bereits nutzungsbereit gemixt sind.  Ich hatte die Suppe auch einige Male schon komplett frisch gekocht und um ehrlich zu sein schmeckt uns die Variante mit der Paste ebenso gut , also warum Zeit verschwenden wenn man es etwas eilig hat ? 


Auf diese Weise ist das Essen unglaublich schnell fertig.
Ich brate gehackten Ingwer, Knoblauch, Kaffir Limettenblätter und besagte Tum Yum Paste
in einer Mischung aus Sesam- und Pflanzenöl an,


gieße mit einer Dose Kokosmilch und Fischfond 
( wir hatten ihn seit unserer Oktopus Grillaktion eingefroren ) auf



und gebe geschnittenes Gemüse zum Garen in den Topf.
Im Normalfall kommen ebenfalls einige Chilies hinein auf die ich allerdings aus Rücksicht auf meine Familie geflissentlich verzichtete...ich möchte schließlich keine Schmerzensschreie während des Essens provozieren.


Gewürzt wird lediglich mit etwas Zucker, Limettensaft  und Fischsauce, da die Paste alleine schon sehr aromatisch ist.
Ganz zum Schluss, wenn das Gemüse angenehm bissfest ist lege ich gefrorene Garnelen obenauf um sie nur leicht anzuwärmen. Sie sollten auf keinem Fall in der Brühe kochen da sie sonst leicht hart und trocken werden.


So kann ich die Suppe direkt servieren.
mein Schatz brachte als Beilage noch einige kleine Frühlingsröllchen vom Thai Imbiss mit die ich im Backofen knusprig werden ließ während die Suppe am Herd stand.


Ein absolut perfektes Schnellgericht, ganz entsprechend dem Wesen der Thai Küche- einfach, unkompliziert und so  unglaublich gut. 


Ich liebe Tom Yum Goong Suppe. Umso schärfer, umso besser.
Einzig fehlte der frische Koriander der eigentlich unabdingbar ist. 
Ich hatte leider keinen bekommen, sehr schade. 
Nächstes Mal wenn ich im Asia Markt bin muss ich wieder einen Vorrat besorgen .