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Freitag, 5. Januar 2018

Kalbssteaks nach Saltimbocca Art


Mein Vater hatte die Gelegenheit vier wunderschöne frische Kalbsrückensteaks vom Metzger unseres Vertrauens zu ergattern.
Das zarte Fleisch mit der wunderschönen Fettkruste lechtzte förmlich nach Salbei, Weißwein und Butter… Die Steaks schmeckten uns , so zubereitet sogar noch besser als Kalbsschnitzel.


Zutaten:
4 dicke Kalbssteaks
4 Scheiben Parmaschinken
ca. 8 große Salbeiblätter
4 Zehen Knoblauch, 1 Zitrone in Scheiben geschnitten
Butter, Olivenöl, Weißwein, Italienische Kräuter, Salz,
Pfeffer ( natürlich aus der Mühle ) und Mehl.


Ich würze die Steaks mit Salz, Pfeffer und etwas Rosmarin oder Kräutern der Provence und stäube sie mit Mehl. Dann wickle ich den Parmaschinken um die Fleischstücke und belege sie mit dem frischen Salbei. ( Nein keine Spieße im Fleisch! )
Sie dürfen nun etwas warten während ich die Beilagen zubereite:

Kleine neue Kartoffeln, als Salzkartoffeln gekocht,  und
Italienisches Gemüse aus dem Ofen, mit etwas Käse überbacken.

 

Das Gemüse ( 2 Zucchini , 2 Zwiebeln und 2 Auberginen sowie etwas Knoblauch )
wird in Scheiben geschnitten, Mit Salz, Pfeffer und Kräutern der Provence gewürzt,
mit Olivenöl beträufelt und etwa 20 Minuten bei 180 Grad gebacken.


Wenn es durch ist bestreue ich es mit etwas Käse und übergrille es noch 3 Minuten.

  
Nun gebe ich etwa 3 EL Butter und 2 EL Olivenöl in eine Pfanne und aromatisiere diese Mischung mit meinen restliche Salbeiblättern, Zitronenscheiben und Knoblauchzehen. In diesem Aromaöl werden die Steaks sanft und kurz gebraten, so dass sie innen noch rosa und butterzart sind. 



Wichtig ist, die Kruste auf jeden Fall mitzubraten damit sie etwas knusprig wird . Hierzu kann man die Hitze ein wenig hochschalten.


Sind die Steaks nach Wunsch gegart  sollte man sie schnell auf gut vorgewärmten Tellern auf denen die Beilagen schon ausgelegt sind platzieren, und den Bratenfond mit Wein ablöschen, ein wenig Mehl mit dem Schneebesen einrühren und mit Butter abbinden.



 Nochmals mit Salz und Pfeffer abschmecken und die Steaks mit der Sauce nappieren.


Die rosanen,  saftig- milden Kalbssteaks sind mit Ihrer Kruste die das Aroma der Kräuter aufgenommen hat, und der zitronigen Butter- Weißwein Sauce ein absoluter Genuß.
Dazu noch die feinen kleinen Kartöffelchen die wunderbar mit der hellen Sauce harmonieren und dem leicht herben Italienischen Gemüse….

Trotz des scheußlichen Wetters in der letzten Zeit fühlten wir uns für einen Abend wie entführt in die Toskana. Etwas guter Wein und italienische Musik machten alles perfekt.
Ist das Leben nicht wunderschön?


Samstag, 19. August 2017

Lasagne mit Seelachs, Blattspinat, Erbsen und Brokkoli

Hier kommt mal wieder eine richtig schöne Mahlzeit für die Familie,
eine traumhafte Lasagne Kreation in die man sich echt hineinlegen könnte, versprochen!
Für mich eine meiner bisher besten Kochaktionen, denn diese Lasagne ist wirklich unglaublich lecker..und zudem noch sehr einfach zu machen und auch nicht teuer!


Was brauche ich ?

Etwa 1 Kg Fischfilets ( Skrei, Seelachs, Tilapia, Kabeljau...)1 Pakung TK Garnelen mit Knoblauch- Kräuter Marinade
500g  TK Blattspinat
Barrilla Lasagne Platten ohne Vorkochen
1 Packung TK Bio Erbsen, 1 Packung TK Brokkoli
2 Kugeln Mozzarella, 1 Packung Pizzakäse, 1 Tasse geriebener Parmesan
Frischer Dill , oder Petersilie
Für die Carbonara- Bechamel Sauce:
1 Tasse Zwiebel, gewürfelt
3 Zehen Knoblauch, fein gehackt
1 Tasse Schinkenwürfel
4 EL Butter
½ Tasse Mehl
½ Liter Milch
½ Liter Sahne
Weißwein zum aromatisieren und verdünnen
 Salz, Pfeffer, Muskat
Als Erstes wird die Carbonara- Bechamel vorbereitet:
Zwiebeln, Knoblauch und Schinkenwürfel in Butter anbraten, mit Mehl überstäuben, Milch, Sahne und Weißwein nach und nach angießen und währenddessen immer wieder mit dem Schneebesen cremig rühren. Dezent mit Salz, Pfeffer, Muskat und nach Geschmack ein klein wenig Cayenne Pfeffer würzen.
Den Blattspinat in etwas Butter erwärmen und ebenfalls mit  Salz, Pfeffer und Muskat würzen.
Nun kann schon geschichtet werden. 
Als erstes gebe ich etwas "Bechamel" und Blattspinat in einen großen Bräter,

  
darauf dann Lasagneplatten, Spinat, Dill und nochmals Sauce.
Nun die Fischfilets, Erbsen und nochmals Dill, Sauce, Käse,
Platten, Sauce, Fisch und Garnelen, Erbsen, wieder Platten, Käse, den Brokkoli an die Seite, 
Wieder Platten und Fisch... das ist freischaffendes Chaos. 
Die Schichtung muss jeder selbst hinbekommen, einen genauen Plan dafür gibt es bei mir ehrlich gesagt nicht.






Hauptsache alle Zutaten sind gut untergebracht ,
und man hat noch etwas Sauce und Käse für die oberste Schicht übrig. 
Ab damit in den Ofen , 180 bis 200 Grad etwa 20 Minuten. Wer es oben knusprig haben möchte schaltet den Grill für 5 Minuten zu.

WICHTIG:  Ich musste ab und zu etwas Flüssigkeit zugießen.
Das kann Weißwein, Sahne oder Milch , oder auch Brühe sein.

Whow! Ein cremig- aromatischer Lasagnetraum!
Der Fisch war super saftig und zart, kein bisschen übergart , und die Garnelen knackig und frisch weil ich sie noch gefrohren zugefügt hatte. 
Die Carbonara- Bechamel ( eigene Erfindung ) ist so gut ...
durch die Zugabe des Weißweins hat sie einen ganz besonders delikaten Geschmack bekommen, 
und ist auch nicht zu schwer. Wer keinen Weißwein mag kann ersatzweise auch etwas Zitronensaft verwenden, allerdings natürlich nicht in der Menge wie man Wein angießen würde. 
Vielleicht 1/2 Zitrone maximal.
Für die kurze Zubereitungszeit von etwa 20 Minuten ( plus Backzeit )  ein wirklich tolles Ergebnis und definitiv zum Nachkochen empfehlbar.

Viel Spass und guten Appetit!