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Donnerstag, 12. Dezember 2019

Capellini "Salmovera" mit Lachs und Erbsen- Sahne Sauce



Capellini " Salmovera" ( Primavera plus Salmone )
Mit Erbsen, Speck und Lachs


 Ich hatte Lust auf Nudeln al Carbonara, bei meinen Eltern allerdings wartete ein großes Lachsfilet auf seine Verarbeitung. So entstand wieder einmal eine meiner Eigenkreationen, die sich dann als wirklich sehr gelungen herausstellte. Eine tolle Kombination, das hätte ich gar nicht gedacht. Lachs und Speck- Erbsen- Sahnesauce harmoniert  ganz großartig.
Wichtig ist hierbei dass der Lachs nicht totgebraten wird, sondern die Würfel innen zart und glasig bleiben.

Zutaten:
1 große Zwiebel, gewürfelt
Knoblauch ( Menge nach Wunsch ), fein gehackt
250g Erbsen ( TK )
150g fein gewürfelter Pancetta
250 g Sahne
500g frischer Lachs
Butter, Olivenöl
Etwas Mehl
500g Capellini
Artischocken Herzen ( eingelegt oder TK ) als Beilage


Gewürze:
1 TL Senfkörner
1 TL Italienische Kräuter
2 TL instant Gemüsebrühe oder Endoferm
Pfeffer, schwarz, gemahlen
1 EL Petersilie, gehackt ( TK oder frisch )
Sherry,  Zitronensaft
Salz zum Abschmecken

Zubereitung:
Nudelwasser aufsetzen.
Zwiebel , Pancetta und Knoblauch in Butter und Öl anbraten, die Gewürze und Petersilie dazugeben, dann die Erbsen. Noch etwas weiter braten und anschließend mit Sahne und Sherry ablöschen.







Die Sauce kurz köcheln lassen und mit Salz und Zitronensaft abschmecken.
Nudeln ins Wasser geben.
Den Lachs waschen, von der Haut nehmen und in Würfel schneiden.
In gewürztem Mehl wenden und ganz kurz in Butter ausbraten. Warm halten, im Ofen oder auf Stufe 1 am Herd.





Die Capellini bissfest kochen,sie sollten bis dahin fertig sein.
Mit der Sauce und den Lachswürfeln on Top anrichten.


Bei uns gab es dazu sautierte Artischockenviertel. Es waren TK Artischocken, in etwas Olivenöl mit Italienischen Kräutern kurz angeschwenkt.

Viel Spaß und guten Appetit beim Ausprobieren!


Dienstag, 9. Januar 2018

Gemischter Wildbraten an Morchelsauce mit Polentaschnitten


Der Jäger unseres Vertrauens hatte mal wieder einige Teile abzugeben und war so freundlich sie uns vorbeizubringen. Wir hatten einen Reh-Hals ( also eigentlich die obere Wirbelsäule mit etwas Fleisch daran, ein Stück dass man normalerweise eher als Saucen Ansatz verwendet ) und zwei Hasenkeulen, eine schöne große und eine kleine. Gerade genug also für drei Personen. 


Deshalb gab es heute bei uns im Ofen geschmortes Wild, zu dem sich meine Eltern Polenta und Rosenkohl wünschten. 


Zutaten:
Etwa 2 Kg Wildfleisch mit Knochen
3 Karotten, 2 Zwiebeln, 1 Knolle Knoblauch, 1 Pastinake, 1 Apfel
Pfefferkörner, Piment, Senfkörner, Rote Beeren, Rosmarin, grobes Meersalz, Zimt, Lorbeerblätter
150g weißer Speck, 1 Becher Sauerrahm,
 ½ Liter Rotwein, 400 ml Wildfond, ca. 2 Liter Fleischbrühe
( hier ausnahmsweise mal Instant Brühe , Bio , ohne Glutamat)
1 Hand voll getrockneter Morcheln
1 Becher Sahne
1 EL Preiselbeeren, 2 EL Butter, 2 EL Mehl

Für die Polenta:
4 EL Olivenöl, 1 Zehe Knoblauch
1 Liter Hühnerbrühe
1 Tasse Polenta, ein wenig Parmesan

Ich beginne damit die Gewürze im Mörser zu zerstoßen. Mit diesen, sowie mit etwas Olivenöl reibe ich das Fleisch dann ein und platziere es auf dem geschnittenen Gemüse im Bräter.



Darauf kommt der Speck in dicken Scheiben, sowie der Sauerrahm. Die Morcheln werden mit kochendem Wasser eingeweicht und inclusive dessen ebenfalls in den Bräter gegeben. Wein und Wildfond, sowie 1 Liter Brühe angießen, und ab damit in den Ofen. Bei und waren es bei 200 Grad etwa 3 Stunden. Die Garzeit ist allerdings völlig von der Menge und Art des Fleisches abhängig, also muss hier jeder selbst sehen welches du wie viel Fleisch er hat und demnach die Temperatur und Garzeit anpassen.





Ab und zu kontrolliere ich das Fleisch und gieße gegebenenfalls wieder etwas Brühe oder auch Wasser an.


Wenn die Wildstücke dann irgendwann gar und zart sind kann ich die Sauce aus dem Bräter in einen Topf schöpfen, mit Mehlbutter binden und mit den Preiselbeeren und Sahne verfeinern. In meinem Fall war der Geschmack der Sauce damit schon perfekt , ansonsten darf man noch mit etwas Salz und Pfeffer oder nach Geschmack weiteren Gewürzen wie Zimt oder Paprika nachhelfen. 


Während das Fleisch gart habe ich mehr als genug Zeit die Polenta vorzubereiten:







Ich dünste die Knoblauchzehe im Olivenöl an, gieße Brühe auf und streue die Polenta ein.
Sie quillt schnell auf, also Hitze abschalten, Butter und Ei rasch unterrühren und die noch warme Masse auf ein geöltes Backblech streichen. Etwas Olivenöl und Parmesan darübergeben, und im Ofen knusprig backen.

Wenn man die Polenta am Tag vorher zubereitet kann man sie erkalten lassen und dann ordentliche Rauten daraus schneiden, um diese in einer Pfanne anzubraten, das sieht viel hübscher aus.
Uns hat es so aber auch gut geschmeckt, die Polenta Stücke waren natürlich beim Schneiden noch weich und sind etwas aus der Form geraten. Gestört hat das aber nicht weiter bei diesem sowieso eher improvisierten Menue.
Die Gemüsebeilage bestand aus lediglich mit etwas Butter, Salz, Pfeffer und Muskat verfeinertem Rosenkohl den ich in der Mikrowelle gegart hatte.


Ein Sternewürdiges Gourmet Menue, 
beziehungsweise eine Anleitung für ein Solches ist das nun wahrlich nicht..
ich wollte damit nur einmal zeigen dass auch aus sehr unkonventionellen Zusammenstellungen und viel Improvisation ein wirklich tolles und geschmacklich grandioses Essen entstehen kann wenn man sich nur etwas Mühe gibt  und ein wenig Gefühl fürs Kochen hat.

Ich wünsche allen Lesern viel Spaß beim Kochen!
Bleibt experimentierfreudig und aufgeschlossen, es lohnt sich immer.

Sonntag, 7. August 2016

Flammkuchen vom Grill

So Ihr Lieben, nun bin ich aus meinem ( gefühlt) ewigen Urlaub in Kroatien und demzufolge längerer Blogging- Abstinenz endlich wieder zurück in der Heimat!
Über den Urlaub werde ich in den nächsten Tagen noch berichten. Heute aber , aus aktuellem Anlass
habe ich eine leckere Kleinigkeit als Tip für die noch laufende Grillsaison zu bieten:


Mein Schatz hat zu seinem tollen neuen Grill selbstverständllich allerlei Zubehör, unter Anderem auch einen Pizzastein im Repertoire. Um diesen mal zu testen kamen wir heute auf die Idee einen "fränkischen" Flammkuchen , auch bekannt als " Zwiebelblooz " zu fabrizieren, den es bei uns öfter aus einem kleinen Foodtruck mit Pizzaofenam am Weihnachtsmarkt zu kaufen gibt. Diesen wollten wir heute nacharbeiten.


Die Grundlage dieser Leckerei ist ein Natursauerteig, der möglichst dünn ausgerollt und dann mit Creme Fraiche, Zwiebeln und Speck belegt wird.  Wir fügten noch helle Weintrauben hinzu um das Ganze etwas saftiger zu gestalten. Hinsichtlich des Specks entschieden wir uns für eine Kombination als Bacon und luftgetrocknetem, mit Rosmarin gewürztem Pancetta.


Und los gehts:
Der Sauerteig macht relativ viel Arbeit und muss über mehrere Tage hin zubereitet werden.
Hier findet Ihr eine sehr gute Anleitung dazu.
Da unsere Entscheidung für den Flammkuchen spontan war besorgte ich den Teig  ( etwa 1 kg ) von unserem Bäcker.  Das Kilo Sauerteig reicht aus für 3 große Flammkuchen.
 
Wenn man den Teig hat , ist die Herstellung des Flammkuchens ein Kinderspiel:
Als erstes wird der Grill in Gang gesetzt um den Pizzastein  etwa 20 Minuten vorzuheizen.
Nicht vergessen.
Teig gut ausrollen, auf ein dünnes gut gemehltes Blech transferieren,
( dieses dünne Blech gehört zum Pizzastein und wird als Zubehör verkauft, es ist eigentlich fast unabdingbar wenn man den Teig halbwegs sicher auf den Stein bekommen will! )


Creme Fraiche mit einem Eigelb, Muskat, Salz, Pfeffer und nach Geschmack auch etwas Kümmel verfeinern,


Am Teig ausstreichen und dann mit gehobelten Zwiebeln, Bacon/ Speck , Trauben und sonstigen Wunschzutaten belegen.


Ab damit auf den vorgeheizten Pizzastein, Grilldeckel zu und 5 Minuten warten.




Whow! Ein saftig- knuspriger Traum ist aus unserem Experiment geworden.



Voller Erfolg auf ganzen Linie,
und das bei dieser simplen Zubereitung.
Liebe Leser, macht das nach!  So einfach und so gut!



Samstag, 23. April 2016

Bärlauch- Zwiebelkuchen mit Spargel


Heute gab es bei uns ein saisonal wunderbar passendes, ganz besonders leckeres Schmankerl:
Einen Bärlauch- Zwiebelkuchen mit frischem fränkischen Spargel.


Natürlich hatte mich mein Blogging- Kollege und Freund mit seiner hier vorgestellten Bärlauch- Pizza dazu inspiriert, und da Bärlauch in unserem Garten wuchert wie verrückt, war mir diese Idee mehr als willkommen. Da zumal langsam wieder die Spargelsaison beginnt wünschten sich meine Eltern auch noch etwas Spargel dazu.. auch das war kein Problem sondern eine sehr gute Idee.


ich benötigte dafür:

2 Rollen Blätterteig
etwas frisch gekochten Spargel
1kg Zwiebeln
2 Eier , 1 Bund Bärlauch, 2 Becher Schmand
300 bis 400g Bauchspeck
Butter oder Sonnenblumen Öl
Salz, Pfeffer, Kümmel, Muskat, Majoran, Chayenne Pfeffer, Zucker, etwas Weißwein oder Sherry.


Zuerst wird der Spargel mit Salz, Knoblauch und Zucker gekocht.



Nun beginne ich damit die Zwiebeln und den Speck zu würfeln und brate alles zusammen in einer Mischung aus Butter und Öl an. Ich würze mit Salz, Pfeffer, Kümmel, Muskat, Majoran und Chayenne Pfeffer und gieße etwas Wein oder Sherry an um die Zwiebeln noch eine Zeit lang schmoren zu lassen.



Anschließend kommt noch der gestückelte Spargel hinein.



Nun kann ich den Schmand mit dem gehackten Bärlauch und den Eiern vermengen. Auch hier gebe ich Salz, Pfeffer und etwas Muskat zu.



Als die Zwiebel- Speck Masse fertig ist hebe ich sie unter den Bärlauchschmand. Fertig ist der Belag.


jetzt lege ich ein Backblech mit dem Blätterteig aus und verteile die Zwiebel- Speck- Schmand- Bärlauch Masse darauf.


Das Ganze wandert in den Ofen und darf dort bei 180 Grad etwa 50 Minuten backen.



Whow war das gut! der knusprige Blätterteig, die saftige schmelzende Füllung, aromatische frische Zutaten... ein absolut perfekter Frühlingsgenuss!

Vielen Dank, lieber JaBB,  für diese Idee! ( wieder einmal ) *lach *