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Dienstag, 3. Januar 2017

Weihnachten 2016 teil 2: Spanische Paella

Ich hatte schon einmal einen Paella Versuch unternommen und wusste daher in etwa wie das Ganze funktioniert. Hier zeige ich jetzt Bilder von beiden Kochexperimenten, zu einem Vergleich.
Hier also zuerst meine Zweite, möglichst authenische Interpretation:


Für die Paella hatten meine Eltern extra eine schöne Maispoularde besorgt,
sowie diverse Muscheln, Meeresfrüchte und Tintenfisch.
Hier eine Übersicht der Zutaten:


1 Poularde,
Lorbeer, Wacholderbeeren, Nelken, Salz, Pfeffer, Zucker, 1 Glas Weißwein, Olivenöl,
Safran, Paprika, ein wenig Currypulver, Italienische Kräuter, 1 Zitrone
Zwiebeln, Knoblauch, Chili, Karotten, Paprika, grüne Bohnen, Erbsen ( TK )
Meeresfrüchte wie Vongole, Miesmuscheln, Garnelen, Scampi, Kaisergranat,
Tintenfisch, Sepia, oder was man eben bekommt
Und natürlich : Paella Reis. 
Für die erste Paella hatte ich auch noch Chorizo Würste und Oliven  aus Spanien ( unteres Bild ) ,
dafür aber weniger Meeresfrüchte. Und leider nur Basmati anstelle von Paella Reis.
Das ist ein Bild der Zutaten der ersten Variante:


Zunächst zerteile ich die Poularde und koche die Karkassen , zusammen mit Salz, Pfeffer, 1 EL Zucker,  Lorbeerblättern, einigen Wacholderbeeren, 1 Glas Weißwein,  2 Nelken, einer Zwiebel und ein paar Stückchen Karotte ordentlich aus.




So habe ich gleich einen aromatischen Fond zum Aufgießen des Reises.


Nebenbei brate ich Schenkel und Bruststücke des Hähnchens in Olivenöl an, nehme sie aus der Pfanne 


 
und gebe direkt danach Knoblauch, Zwiebeln, Chili ( nach Bedarf ) und das geschnittene Gemüse hinein.

Darauf folgt dann der Reis, wofür ich nochmals Olivenöl zugeben muß.
Ich würze mit Safran, Paprika, Chayenne Pfeffer, Salz und Pfeffer, ein wenig Zucker, Italienischen Kräutern, und ein klein wenig Curry.
Nachdem Alles etwas Farbe genommen hat überlasse ich die weitere Arbeit dem Backofen. 


#
Ab mit dem Pfanneninhalt und dem Geflügel in eine Hohe Form, etwa 1 Liter Brühe dazu und dann darf das Ganze in den Ofen. Von Zeit zu Zeit kontrolliere ich den Gargrad und Flüssigkeitsbedarf der Paella, und gieße etwas Brühe nach.
(das hier war die erste nochmals die erste Version )



Als der Reis bissfest ist füge ich die Meeresfrüchte sowie die Erbsen zu. Wir hatten diesmal viel schönere und auch viel mehr Meeresfrüchte.


Jetzt kann ich die Hitze im Ofen schon stark reduzieren, da die zarten Fische ja nur garziehen sollten.
Etwa 15 Minuten Später richte ich die Paella , mit Zitronenstücken an.


Alleine schon der Duft macht süchtig.
Richtigen Paella Reis zu verwenden lohnt sich übrigens. Bei meinem ersten Paella –Versuch war es Basmati Reis, dieser wurde dann ziemlich trocken.  Mega lecker war es natürlich trotzdem, aber eben nicht authentisch. Das sah dann so aus:



Die Garmethode im Ofen ist , um das noch zu erwähnen, wirklich sehr praktisch, und es funktioniert ganz wunderbar sofern man ab und zu mal nach dem Rechten sieht, umrührt und auf die Flüssigkeitsmenge achtet.
Ich muss zugeben, beide Paella Versionen haben unheimlich gut geschmeckt. 
Egal ob authentisch oder nicht, wenn man sich für die Zubereitung etwas Zeit nimmt ist einen selbst gemachte Paella ein echtes kulinarisches Highlight.

 

Sonntag, 28. August 2016

Kürbis - Risotto auf indische Art

Heute habe ich mal wieder eine kleine Aufgabe innerhalb eines Kochwettbewerbs erledigt, es galt ein Rezept nachzukochen das für jeden Teilnehmer zufällig ausgelost wurde.
Mein Los war ein mit Indischen Gewürzen abgeschmecktes Risotto mit Hokkaido Kürbis, die ideale Beilage zu unserem Sonntäglichen Grillabend.


Das Ganze ist sehr unkompliziert zu bewerkstelligen,
und da ich ja schon ein vorgegebenes Rezept hatte, hier für Euch zur Ansicht:

Kürbis-Risotto auf Indische Art  , für 2 Personen
1/2 Tasse Risotto-Reis
1 Zwiebel in Würfel
1 Knoblauchzehe in Würfel
250 g Hokkaido in Würfel
1 Karotte grob geraspelt
1 Apfel grob geraspelt
1 Sternanis
1 Teelöffel Indischer Curry

ca. 5-10 Gramm Ingwer in feine Würfel
1/2 Stange Zimt
10 Koriander-Körner gemörsert
ca. 250 ml Gemüsebrühe,(auch Instant)
ca.100 ml Orangensaft
Parmesan nach Geschmack
Lauchzwiebel das Grüne zum Bestreuen
Salz und Pfeffer zum Abschmecken

Risottoreis in gutem Olivenöl glasig andünsten mit der Zwiebel und dem Knoblauch,
mit Orangensaft ablöschen,
kurz kochen und rühren, nun etwas Brühe dazu und die Äpfelraspeln sowie
die Krottenraspeln und den Kürbis,den Ingwer,Sternanis, Zimtstange,und
Currypulver,und den gemörserten Koriander,
Immer rühren und die Brühe nachgießen.
Das Risotto braucht ca. 20 bis 25 Minuten.
Der Kürbis ist in dieser Zeit auch weich,aber noch nicht zerfallen.
Am Schluß nach Geschmack Parmesan (gerieben) dazu geben,alles abschmecken mit Salz und Pfeffer,
Auf warme Teller servieren,mit Lauchzwiebelringe garnieren.


Soweit das Originalrezept. Ich habe es ( allerdings wirklich nur ein ganz klein wenig ) abgewandelt.


Zuerst schwitze ich die Gewürze ( ich hatte noch etwas Garam Masala zugefügt ) mit Zwiebeln und Ingwer in Butter an, so können sie Ihre Aromen wirklich optimal entfalten.


Danach gebe ich den Reis hinzu, und gare Ihn unter ständigem Rühren und Aufgießen mit Hühnerbrühe und etwas Orangensaft.


Anschließend kommen noch gehackte Apfelstückchen und der klein gewürfelte Hokkaido hinzu.


Das Ganze darf dann noch eine Zeit lang garen, dann kann ich es mit ( in meinem Fall heute ) gehackten Mandeln und Petersilie garniert, servieren.


Am Bestern passen Tandoori King Prawns dazu, es war wirklich sehr sehr lecker!

Anschließend gab es noch ein erfrischendes Bad in meinem kleinen Pool,
ein wirklich gelungener Sonntag !


Mittwoch, 1. Juni 2016

Asiatische Improvisation: Teriyaki Sepia mit Schwarzbohnen

Endlich mal wieder Fisch! Mein Vater hatte zwei schöne große Sepien erstanden die ich im Wok zubereiten wollte. Einen richtigen Plan hatte ich nicht, und so entstand spontan eine schnelle, unkomplizierte und absolut leckere asiatische Improvisation.


 Ich hatte dafür zur Verfügung:


2 große, dickfleischige Sepien
Schwarze Bohnen ( getrocknet und gekocht, oder aus der Dose )
Ingwer, Knoblauch und Chilis
Pflanzenöl ( z.B. Sonnenblumenöl ) und Sesamöl
Etwas frisches Gemüse und TK Erbsen oder Ähnliches als Ergänzung
Sherry oder Mirin zum Ablöschen
und Reis nach Wahl als Beilage.

Die Zubereitung geht wirklich schnell.
Ich putze die Sepien und schneide sie im typisch asiatischen Rautenschnitt auf der Hautseite ein. Das macht sie zarter und sieht außerdem sehr hübsch aus.


Den Knoblauch, Inger und Chili häcksle ich in meinen praktischen mini- Mixer und sie in einer Mischung aus Pflanzen- und Sesamöl an.


Anschließend gebe ich den Sepia und die härteren Gemüse dazu, und brate unter Rühren weiter bis alles etwas Farbe genommen hat.


Ich gebe etwas Zucker hinzu um eine leicht karamellartige Bräunung des Gemüses zu erreichen. Auch auf die Konsistenz der Sauce wirkt sich das sehr positiv aus.


Dann erst wandern die TK - und andere, schnellgarende Gemüse in den Wok und
ganz zum Schluss die gegarten schwarzen Bohnen.

 



Ich lösche mit Sherry und ein wenig Wasser ab und würze lediglich mit Teriyaki und - Sojasauce.


Schon ist unser Wok- Gericht fertig und kann zusammen mit Reis anfgerichtet werden.
Leider hatten wir keinen Koriander im Haus. Schade, denn ein wenig frischer Koriander wäre auf jedem Fall noch eine schöne Ergänzung.


Trotzdem, für ein unkompliziertes und leichtes Abendessen oder auch Mittagsmenue kann ich wirklich empfehlen einmal ganz spontan den Wok zu schwingen. Es ist jedesmal wieder ein Highlight, denn die Aromen der Asiatischen Küche sind einfach wundervoll.