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Sonntag, 24. November 2019

Seafood mit Kaffir- Limettendip

Heute möchte ich Euch eines meiner liebsten Abendessen vorstellen:

Seafood und Thai Dipsauce.


Natürlich kann man seine liebsten Meeresfrüchte frei auswählen.
Gedämpfter Fisch, Sashimi, Muscheln, Garnelen oder Krebse, Oktopus oder Sepia,
sogar Schnecken. Alles  das schmeckt ist erlaubt  , egal ob roh oder gegart.
Wenn man TK Meeresfrüchte in Kombination mit ein oder zwei frischen Highlights , die man selbst zubereitet , verwendet ist das ein schnell bewerkstelligtes wundervolles Essen.
Einzig die Dippsauce muß vorbereitet werden. Da man sie aber gekühlt gut aufbewahren kann , muß man dies nur einmal tun und direkt eine größere Menge  herstellen. Dieser Vorrat hält dann eine Zeit lang für mehrere Mahlzeiten.

Ich zeige Euch hier also vornehmlich die Zubereitung der Sauce,
und dazu als Teil der Seafood Variation, blanchierten Baby- Oktopus  .


Kaffir- Limetten Dipsauce / Dressing für Fisch und Meeresfrüchte
Zutaten:
10 Kaffir- Limettenblätter
1 EL Instant Gemüsebrühe oder Hühnerbrühe
2 gehäufte EL Zucker
3 bis 4 Zehen Knoblauch, 1 Stück Ingwer, Beides geschält
1 Tasse heißes Wasser

Dies alles  in ein Gefäß geben und ( am besten in der Mikrowelle ) etwa 2 bis 3 Minuten erhitzen



Dann die restlichen Zutaten zugeben:
1 – 3 Grüne Chili oder 1 grüne Paprika , kleingeschnitten,  je nach Schärfe- Empfinden zur Wahl
4 EL Pflanzenöl
1 EL Sesamöl
3 EL Sweet Chili Sauce
4 EL Thai Fischsauce
3 EL bis 4 EL Limettensaft

Alles zusammen im Mixer pürieren.
( Ich habe meinen Handmixer verwendet, empfehle aber dringend einen Elektrischen zu verwenden. )
 
Zu Schluss nochmals nach eigenem Gusto abschmecken mit Essig, Zucker, Salz oder Fischsauce.
Die fertige Sauce zu den ausgewählten Meeresfrüchten oder anderen Leckereien anrichten.
Diese Zubereitung hält im Kühlschrank mindestens einen Monat lang, oder länger.
Bei mir mittlerweile 3 Monate lang. Ich würde sie aber besser nach einiger Zeit verbrauchen da der Geschmack irgendwann verloren geht.
Beim Servieren füge ich gerne noch frischen Koriander hinzu, aber das bleibt jedem selbst überlassen. Koriander ist ein sehr polarisierendes Kraut, manche empfinden ihn als " seifig".
Dies ist genetisch verankert, keine Geschmacksfrage.


Hier kommt der Oktopus:


3 Stück Baby TK Oktopus
Der Tiefgekühlte Oktopus sieht nicht toll aus, wird aber sehr zart ,
was ich wirklich als großen Vorteil empfinde.
1 Topf voll Wasser , 2 EL Himalaya Salz oder anderes Salz Eurer Wahl




Das Wasser stark kochen lassen, den Oktopus putzen, d.h. das Maul herausschneiden und die einzelnen Tentakel teilen. In das kochende gesalzene Wasser geben und so lange darin lassen ,
bis das Wasser wieder kocht. Kalt abschrecken und bis zur Verwendung im Kühlschrank aufbewahren. Ebenso mache ich es übrigens mit Sepia , Krebs und Hummer.


Die kalte  Kaffir- Limetten Sauce passt gut zu rohem  Fisch ( Sashimi ) sowie zu gedämpften oder auch gegrillten Fisch und Meeresfrüchten.  Auch zu Eiern, Grillkäse, Tofu, Saitan , Mock Chicken und Tempeh schmeckt sie sehr gut.
Mit etwas Öl und Essig verlängert eignet sie sich gut als Dressing für asiatische bzw. exotische Salate, wie Meeresfrüchte-  und Glasnudelsalate.
Außergewöhnlich und für festliche Anlässe absolut geeignet wird diese Art von Essen , wenn man exklusive Spezialitäten wie Königskrabbe, Hummer, Jacobsmuscheln und so weiter frisch zubereitet.
Eine Auswahl an diversen Gemüsen oder Salaten sowie einige anderen Saucen sollten aber dann zur Ergänzung hinzugefügt werden.

Viel Spaß beim Seafood Genuss und guten Appetit!



Montag, 3. Dezember 2018

Miesmuscheln im Weißweinsud, Cozze al Vino Bianco


Kaum zu glauben das ein so delikates Gericht so einfach und schnell gemacht ist.
Immer wieder fasziniert mich die italienische Küche, die mit ihrer Reduktion auf das Wesentliche das beste im Produkt glänzen lässt. Diese Muscheln sind ein sehr gutes Beispiel dafür.



Zutaten für 2 Personen als Hauptgericht/ 4 Personen als Vorspeise:

1 Kg Miesmuscheln
1 Zwiebel
5 Zehen Knoblauch
50g Butter
5 bis 6 EL Olivenöl
2 EL Mehl
250ml Weißwein
125ml gute Hühnerbrühe
1 Handvoll Petersilie, gehackt
Salz, Pfeffer, 2 Lorbeerblätter, 3 Wacholderbeeren
1 Zitrone, in Spalten
Frisches Baguette oder Chiabatta

Die Muscheln in kaltem Wasser ca ½ Stunde spülen und gründlich waschen, damit kein Sand mehr enthalten ist.



Zwiebel und Knoblauch fein würfeln und in Butter und Olivenöl glasig andünsten.
Mit Mehl überstäuben und unter Rühren mit dem Schneebesen  Wein und Hühnerbrühe angießen.
Die Sauce sollte ganz leicht gebunden sein.




Lorbeerblatt und Wacholderbeeren zugeben, mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Petersilie und Muscheln in den Topf geben, und die Muscheln im ganz leicht simmerndem Sud etwa  3 bis 5 Minuten dämpfen bis sie sich öffnen.


Bitte keinesfalls die Muscheln übergaren, zu heiß oder zu lange am Herd lassen bedeutet ein ruiniertes Muschelgericht. Die empfindlichen,  zarten Muscheln verwandeln sich bei zu großer Hitze sehr schnell in zusammengeschrumpfte, zähe kleine Gummidinger die ungenießbar sind.

Die fertigen Muscheln sofort im Sud servieren, dazu gibt es lediglich eine Zitronenspalte und frisches Baguette zum Tunken der Sauce.



Guten Appetit!


Donnerstag, 27. April 2017

Ma- Po Tintenfisch in scharfer Bohnensauce



Ma- Po Tintenfisch ( in scharfer Bohnensauce )

Endlich mal wieder ein Asia Gericht, diesmal aus der Szechuan Region.
Würzig, süß und scharf,  und sehr einfach herzustellen.
Die rote Bohnensauce ( Ma- Po Sauce ) besteht unter Anderem aus fermentierten schwarzen Bohnen, Szechuanpfeffer und Sojasauce.  Man erhält sie in jedem asiatischen online Shop ohne Probleme.


Was benötige ich?


Pro Person eine große Tintenfischtube
1 Glas Ma- Po Sauce aus dem Asia Shop Eurer Wahl
Knoblauch, Ingwer, Kurkuma ( alles sehr fein gehackt )
1 großzügiger Schuss Pflanzenöl, etwa 1 EL Sesamöl
Diverse Gemüse nach Wahl,
z.B. Karotten, Lauch, Shi Takee, Zwiebeln, Mu- Err Pilze ( natürlich eingeweicht )
Paprika,  Bambus usw…
Sojasauce, Pfeffer, 1 Prise Curry, ein wenig Sherry und Zucker nach Wunsch
1 TL Speisestärke
Als Beilage Reisnudeln oder Reis

Also los geht es..


Ich brate die fein gehackte Ingwer- Knoblauch- Kurkuma Mischung in reichlich Öl an , und gebe das restliche Gemüse der Reihe nach ( der Garzeit entsprechend ) unter ständigem Wenden bei heißer Temperatur hinzu. 


Als alles bissfest ist würze ich mit etwa 3 EL der Ma- Po Sauce, Pfeffer, Sojasauce, Zucker und Curry, und gieße etwas Wasser und Sherry an. Zur Bindung rühre ich 1 TL in etwas Wasser gelöste Speisestärke unter solange alles noch heiß ist, dann schalte ich die Hitze sofort ab.


Jetzt kann ich mich in Ruhe dem Fisch und den Nudeln widmen.
Falls man Reis als Beilage wünscht wäre es nun an der Zeit diesen zu Wasser zu lassen.


Der Tintenfisch wird auf der Außenseite überkreuz eingeritzt , in Stücke geschnitten und in kochendem Salzwasser kurz blanchiert. 




So rollt er sich zur typischen hübschen Form auf.
Ich hebe Ihn unter die Gemüsezubereitung , und erwärme die Kombination kurz zum Servieren.


Da ich eher ein Fan von Nudeln anstelle von Reis bin gibt es bei uns als Beilage Reis- Tagliatelle,
die nur 5 Minuten gekocht werden müssen.

  
Die Ma- Po Sauce ist wirklich ein ganz außergewöhnliches Geschmacks Erlebnis!
Scharf, süß und durch die fermentierten Bohnen exotisch – würzig , ein herzhaftes Aroma und absolut des Ausprobierens wert für jeden der gerne neue Erfahrungen macht und die Asia Küche liebt.
Man sollte die Sauce vielleicht sicherheitshalber bevor mal sie dem Gemüse zugibt pur probieren um die zu verwendende Menge abschätzen zu können… jeder Mensch hat schließlich einen anderen Geschmack wie viel er davon gerne verwenden möchte.


Meiner Familie und mir hat es jedenfalls sehr gut geschmeckt.

Ich bin sehr gespannt ob es zu diesem gerict Rückmeldungen gibt,
und hoffe sehr es wird  vielleicht von dem Einen oder anderen Ausprobiert.
Viel Spaß dabei!


Dienstag, 3. Januar 2017

Weihnachten 2016 teil 2: Spanische Paella

Ich hatte schon einmal einen Paella Versuch unternommen und wusste daher in etwa wie das Ganze funktioniert. Hier zeige ich jetzt Bilder von beiden Kochexperimenten, zu einem Vergleich.
Hier also zuerst meine Zweite, möglichst authenische Interpretation:


Für die Paella hatten meine Eltern extra eine schöne Maispoularde besorgt,
sowie diverse Muscheln, Meeresfrüchte und Tintenfisch.
Hier eine Übersicht der Zutaten:


1 Poularde,
Lorbeer, Wacholderbeeren, Nelken, Salz, Pfeffer, Zucker, 1 Glas Weißwein, Olivenöl,
Safran, Paprika, ein wenig Currypulver, Italienische Kräuter, 1 Zitrone
Zwiebeln, Knoblauch, Chili, Karotten, Paprika, grüne Bohnen, Erbsen ( TK )
Meeresfrüchte wie Vongole, Miesmuscheln, Garnelen, Scampi, Kaisergranat,
Tintenfisch, Sepia, oder was man eben bekommt
Und natürlich : Paella Reis. 
Für die erste Paella hatte ich auch noch Chorizo Würste und Oliven  aus Spanien ( unteres Bild ) ,
dafür aber weniger Meeresfrüchte. Und leider nur Basmati anstelle von Paella Reis.
Das ist ein Bild der Zutaten der ersten Variante:


Zunächst zerteile ich die Poularde und koche die Karkassen , zusammen mit Salz, Pfeffer, 1 EL Zucker,  Lorbeerblättern, einigen Wacholderbeeren, 1 Glas Weißwein,  2 Nelken, einer Zwiebel und ein paar Stückchen Karotte ordentlich aus.




So habe ich gleich einen aromatischen Fond zum Aufgießen des Reises.


Nebenbei brate ich Schenkel und Bruststücke des Hähnchens in Olivenöl an, nehme sie aus der Pfanne 


 
und gebe direkt danach Knoblauch, Zwiebeln, Chili ( nach Bedarf ) und das geschnittene Gemüse hinein.

Darauf folgt dann der Reis, wofür ich nochmals Olivenöl zugeben muß.
Ich würze mit Safran, Paprika, Chayenne Pfeffer, Salz und Pfeffer, ein wenig Zucker, Italienischen Kräutern, und ein klein wenig Curry.
Nachdem Alles etwas Farbe genommen hat überlasse ich die weitere Arbeit dem Backofen. 


#
Ab mit dem Pfanneninhalt und dem Geflügel in eine Hohe Form, etwa 1 Liter Brühe dazu und dann darf das Ganze in den Ofen. Von Zeit zu Zeit kontrolliere ich den Gargrad und Flüssigkeitsbedarf der Paella, und gieße etwas Brühe nach.
(das hier war die erste nochmals die erste Version )



Als der Reis bissfest ist füge ich die Meeresfrüchte sowie die Erbsen zu. Wir hatten diesmal viel schönere und auch viel mehr Meeresfrüchte.


Jetzt kann ich die Hitze im Ofen schon stark reduzieren, da die zarten Fische ja nur garziehen sollten.
Etwa 15 Minuten Später richte ich die Paella , mit Zitronenstücken an.


Alleine schon der Duft macht süchtig.
Richtigen Paella Reis zu verwenden lohnt sich übrigens. Bei meinem ersten Paella –Versuch war es Basmati Reis, dieser wurde dann ziemlich trocken.  Mega lecker war es natürlich trotzdem, aber eben nicht authentisch. Das sah dann so aus:



Die Garmethode im Ofen ist , um das noch zu erwähnen, wirklich sehr praktisch, und es funktioniert ganz wunderbar sofern man ab und zu mal nach dem Rechten sieht, umrührt und auf die Flüssigkeitsmenge achtet.
Ich muss zugeben, beide Paella Versionen haben unheimlich gut geschmeckt. 
Egal ob authentisch oder nicht, wenn man sich für die Zubereitung etwas Zeit nimmt ist einen selbst gemachte Paella ein echtes kulinarisches Highlight.