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Dienstag, 2. Juni 2020

Im Thai- Kräuterduft gedämpfter Seesaibling, grünes Curry, Fenchelgemüse



Heute gibt es ein Gericht aus dem Dampfgarer. Nachdem meine Eltern das Gerät seit 15 Jahren in der Küche haben, und fast nie benutzen,  wollte ich es mal ausprobieren.

Natürlich kann man den Fisch auch anderweitig zubereiten z.B., pochieren, Sous-Vide garen, braten oder auch grillen nachdem er mariniert ist.


Mein Vater hatte Seesaibling, und ich hatte keinen Plan.
Es entwickelte sich, wie so oft, während des Kochens.
Zum Fisch gab es also dann eine grüne Currysauce, Fenchel- Erbsen Gemüse und Glasnudeln.

Meine Zutaten, teilweise aus dem heimischen Garten





Für den Fisch:
500g Saiblingsfilets
Meersalz und helle Sojasauce

5 Zehen Knoblauch
Etwas frischen Ingwer
5 Kaffir Limettenblätter
Einige Stücke frische Zitronenschale,
einige Zitronenspalten
Frühlingslauch
Zitronenmelisse ( besser wäre Koriander , hatte ich nur leider nicht )
Lila Basilikum ( besser wäre Thai Basilikum , hatte ich auch nicht )
Etwas Butter oder nach Geschmack auch Sesamöl

Sauce:
1 EL grüne Currypaste
Knoblauch und Ingwer vom Fisch
Pflanzenöl
Sesamöl
1 Dose Kokosmilch
1 Becher Sahne
Fischsauce, Rohrzucker , Zitronensaft, 1 TL  Instant Hühnerbrühe nach Wunsch

Gemüse:
2 Fenchel, 300g Erbsen ( TK )
1 TL Instant- Gemüsebrühe, 1 Rohrzucker 
bunter Pfeffer aus der Mühle
etwas Butter

4 Bund Glasnudeln



Zubereitung:
Die Saiblingsfilets waschen und im Siebeinsatz des Dampfgarers platzieren.
Gerne auf einer Unterlage aus Gemüse oder Kräutern, mit den Zitronenspalten zusammen.
Ich hatte hier das Fenchelkraut des Fenchels den ich für das Gemüse verwendet habe.
Mit Salz und Sojasauce würzen.
Knoblauch und Ingwer und Kräuter im Blitzhacker, in einer Maschine oder per Hand fein zerkleinern ,
Davon 1 EL abnehmen. Dann die restlichen Kräuter zugeben, nochmals alles durchhacken und auf den Fisch streichen.
Butter auf den Fisch legen und das Ganze bei 80 Grad für 15 bis 20 Minuten ( je nach Dicke des Fisches und dem gewünschten Gargrad ) dämpfen.








Einstweilen die Beilagen zubereiten.
Teller vorwärmen.
Glasnudeln in einer Schale bereitlegen, dazu ein Sieb, Wasserkocher mit Wasser befüllen.

Für die Currysauce
1 EL grüne Currypaste, und den aufbewahrten Esslöffel der gehackten Knoblauch- Ingwer Mischung in Sesamöl und Pflanzenöl andünsten, mit Kokosmilch und Sahne aufgießen, 5 Minuten köcheln lassen und mit Fischsauce, Rohrzucker , Zitronensaft, 1 TL  Instant Hühnerbrühe nach Wunsch abschmecken. Warm halten.




Für das Gemüse:
Fenchel in Scheiben schneiden, in Butter angehen lassen, Erbsen und Gewürze zugeben, leicht anbraten, und wenn es beginnt am Boden durch den Zucker zu karamelisieren mit ein wenig Wasser ablöschen und sanft garziehen lassen.




Wenn alle Komponenten zeitgleich fertig sind, die Glasnudeln mit kochendem Wasser aus dem Wasserkocher überbrühen, 3 Minuten ziehen lassen und im Sieb abgießen.
Auf vorgewärmten Tellern anrichten, Currysauce und Gemüse darüber geben und die Fischfilets darauf platzieren.
Nach Wunsch mit frischen Kräutern garnieren.



Mein Fazit zum Dampfgarer:
Das Gerät hält was es verspricht. Der Fisch ist , sofern man je nach Gewicht die passende Garzeit und Temperatur wählt, auf den Punkt, saftig und zart. 
Daher kann ich dieses hier entstandene Rezept zum Nachkochen absolut empfehlen.
Geschmacklich war es jedenfalls ein traumhaft feines Zusammenspiel der Aromen von zartem Fisch, frischer Limettennote, cremiger Sauce und leichter Curryschärfe. Das Gemüse gab der Komposition den nötigen Biss, und Struktur.
Ob man nun Glasnudeln, Reisnudeln oder Reis dazu serviert ist im Prinzip jedem selbst überlassen.
Sogar einfache Salzkartoffeln  oder Süßkartoffeln würden dazu gut harmonieren.


Ich selbst mag Fisch gerne nahezu roh, und fand ihn an diesem Tag zu weit gegart. Ich denke dass mir  10 Minuten statt 20 Minuten absolut ausgereicht hätten. Außerdem ist es mir unangenehm , den Fisch ohne Sichtkontakt zu garen. Ich habe lieber eine genauere Kontrolle und bin nach wie vor glücklicher , meinen Fisch in der Pfanne bzw. Sauteuse vor mir zu haben. Dies erfordert vielleicht etwas mehr kochtechnisches Geschick , ist aber besser individualisierbar. Dies ist jedoch nur mein ganz persönliches Empfinden und daher keine maßgebliche  Kritik. Vielleicht liegt es auch am Misstrauen gegenüber der Technik.

In jedem Fall ist die Methode des Dampfgarens ganz sicher eine der besten Zubereitungsarten für Fisch.
Ich werde mich wohl noch etwas mit den Geräten auseinandersetzen müssen um das Ganze für mich selbst zu perfektionieren.

P.S. die Garnelen , die Ihr am Teller seht waren mein persönliches Highlight und sind einen eigenen Blogeintrag wert.


Viel Spaß beim Kochen!

Dienstag, 9. Oktober 2018

Tataki- Style Lachs auf Currygemüse

Lang, lang ist es her dass ich mich hier habe blicken lassen...

Ich war ziemkich schwer krank und konnte nicht gut am PC sitzen.
Darauf möchte ich jetzt aber gar nicht weiter eingehen, vielleicht zu einem späteren Zeitpunkrt einmal.
Ich hatte tatsächlich schon überlegt ob ich es überhaupt noch schaffe den Blog überhaupt weiterzuführen ,
aber mittlerweile bin ich wieder relativ fit und habe wieder Spaß am Schreiben.
Vielleicht werden allerdings meine Beiträge in Zukunft etwas weniger weitschfeifig sein, und sich mehr auf das Wesentliche, nämlich die Rezepte beschränken.


Wie Dieses hier, ein leichtes Genussmenue für die  jetzt so wundervoll milden und warmen Spätsommer- Abende. Bei uns sehr beliebt und ( siehe im Post weiter unten ) immer wieder gerne gegessen.



Ganz kurz angebraterer Lachs im japanischen Tataki Stil,
innen noch völlig unberührt und butterzart aber von außen kurz versiegelt und aromatisiert.
Dazu asiatisches Genüse in gelbem Curry, das gleichermaßen Beilage und Sauce bildet, begleitet von Reisnudeln.  Anstelle von Lachs passt auch Thunfisch wunderbar .


Zutaten:
500g Lachs ( Sashimi Grade ) , oder Thunfisch )
Himalaya Salz, bunter Pfeffer aus der Mühle, italienische Kräuter
2 EL Teriyaki Sauce oder Sojasauce
1 Zitrone
Ca. 4 EL Olivenöl
1 Zehe Knoblauch in Scheiben
Minzeblätter, Thai Basilikum oder lila Basilikum

Evtl. Wasabi oder 1 EL frisch geriebener Ingwer nach Geschmack

Für das Currygemüse:
500g gemischtes Gemüse wie Zuckerschoten, Paprika, Zucchini, Erbsen, Karotten, Brokkoli
5 EL Pflanzenöl
1 EL gelbe Currypaste oder 1 EL Madras- Currypulver
Jeweils 1 TL Kurkuma, Knoblauch und Ingwer, gehackt
1 Schuss Sahne, 1 Schuss Orangensaft ( etwa 1 Glas jeweils )
Thai Fischsauce, ein wenig Zucker
1 TL Speisestärke

Beilage: 2 Packungen à 60g breite Reisnudeln ( in meinem Fall instant, ohne Gewürze )
Oder normale Reisnudeln, ca. 120g  laut Anweisung gekocht
Den Lachs waschen und mit Salz, Pfeffer und Teryaki Sauce würzen. Kühl stellen.

Das Gemüse zubereiten:
In einem Wok Currypaste oder- Pulver sowie Kurkuma, Knoblauch und Ingwer im Öl angehen lassen bis alles zu duften beginnt.  Das Gemüse ( je nach Gardauer das Härteste zuerst ) zugeben und kurz mitgaren, dann Orangensaft und Sahne angießen.
Die Zitrone halbieren,
und das Gemüse mit etwas Saft der einen Hälfte ,
Fischsauce und Zucker abschmecken.
Speisestärke zugeben und aufkochen lassen, das Gemüse sollte ruhig bissfest und keinesfalls zu weich sein leicht und süß- säuerlich schmecken.
Das Gemüse vom Herd nehmen und abgedeckt bereithalten.
Reisnudeln mit kochendem Wasser übergießen oder kochen, je nach Sorte.
 
Für den Tataki Lachs Knoblauchscheiben und die Scheiben der zweiten Zitronenhälfte sanft in Olivenöl angehen lassen um das Öl zu aromatisieren.
Die Hitze verstärken und den Lachs hineingeben, kurz anbraten und sofort den Herd abschalten.
Minzeblätter zugeben.


Der Fisch sollte innen noch komplett roh sein. Er zieht durch die Restwärme leicht nach.
Wer den Lachs etwas weiter garen möchte kann die Pfanne nun abdecken, ein wenig Weißwein angießen und noch etwa 2 Minuten bei milder Wärme dämpfen. So bleibt er butterzart.

Die Reisnudeln abgießen, und mit dem Gemüse auf einen Teller geben.
Den Lachs obenauf setzen, mit Zitrone, Minze und Thai Basilikum oder lila Basilikum garnieren.
Nach Wunsch mit etwas Wasabi oder geriebenem Ingwer servieren.


 Guten Appetit!


Donnerstag, 26. April 2018

gefüllte Champignons, Thai Style

Heute gibt es etwas Schnelles, Einfaches.
In letzter Zeit habe ich beruflich viel zu tun, also sind unkomplizierte und rasch gemachte Gerichte gefragt. Die Riesenchampignons die mir im Supermarkt in die Hände fielen waren da  geradezu ideal für eine flotte Kochaktion.

Asiatisch gefüllte Riesenchampignons auf Currygemüse



Hackfleischfüllung:
500 g Gemischtes oder Schweinehackfleisch
1 Ei
2 EL Fischsoße.
2 TL fein gehackter Knoblauch.
2 TL frischer Ingwer, fein gehackt.
3 EL fein gehackter frischer Koriander.
1 EL Sesamöl
4 große Champignons
2 EL Pflanzenöl
300ml Fleischbrühe 

Für das Gemüse:
500g kleingeschittenes Gemüse nach Wahl
2 El Sonnenblumenöl
1 Dose Kokosmich
2 EL rote Currypaste
3 EL Fischsauce
1 TL Zucker
Saft einer halben Zitrone 

Reis oder Reisnudeln als Beilage


Für die Füllung alle Zutaten gründlich mischen und in die entstiehlten Champignonköpfe füllen. Die Stiele der Champignons kann man für das Gemüse kleinschneiden und mitverwenden. 
Die gefüllten Pilze in eine Ofenform legen, Fleischbrühe angießen und bei 160 Grad etwa 20 Minuten garen.


Währenddessen das Gemüse zerkleinern,
Im Öl die Currypaste lösen und leicht angehen lassen, Koksmilch aufgießen, 
kurz aufkochen lassen.
Dann Gemüse zufügen und in der Kokos- Currymischung bissfest garen. 
Mit Fischsauce, Zitronensaft und Zucker abschmecken.

Die Champignonköpfe auf dem Currygemüse servieren, nach belieben Reis oder Reisnudeln dazu reichen.





Viel Spaß beim schnellen Kochen und guten Appetit!

Donnerstag, 22. Februar 2018

Ofengebackenes Hokkaido- Curry mit Rosinen und Nüssen

Heute stelle ich Euch das Gericht mit der , wie ich glaube einfachsten Zubereitung die es in diesem Blog zu finden gibt vor.
Ein Mediterranes Kürbiscurry mit Fleisch, das im Ofen noch einige Röstaromen abbekommt und daher besonders herzhaft schmeckt.



Zutaten für 4 Personen:
1 Hokkaido Kürbis, 1 Aubergine, 1 Zucchini, 1 Paprika
¼ Kopf Weißkohl, 1 Zwiebel, 1 Apfel
2 Handvoll Studentenfutter ( Rosinen und Nüsse )
5 Zehen Knoblauch, gehackt
Rosmarin, Thymian, Salz, Pfeffer, 
jeweils 1 TL Curry, Paprika, Kurkuma, Koriander
3 EL Matsaman Currypaste oder gelbe Currypaste,
zur besseren Verteilbarkeit in etwas Öl oder Brühe verrührt
700g Fleisch ( Hähnchen oder Schwein, ich hatte Schweinenacken  )
2 EL Barbecue Sauce
1 Tasse Olivenöl
¼ Liter Gemüsebrühe
1 Schuss Sahne

jetzt kommt der Witz:
Die schwierige und komplizierte Zubereitung.

Alle Gemüse und das Fleisch in mundgerechte Stücke schneiden, mit den übrigen Zutaten gründlich vermengen, Brühe angießen und im Ofen so lange backen bis das Gemüse bissfest oder weich
( je nach Geschmack ) ist. 



 Mit der Sahne verfeinern.Bei mir waren es etwa 40 Minuten bei 200 Grad.
 Mit Baguette oder Reis, gerne auch mit Koriander und Zitronenspalten servieren. 


Wahnsinnig schnell und einfach, aber trotzdem raffiniert. Durch die Süße der Rosinen und die leichte Schärfe der Currymischung  im Zusammenspiel mit den Röstaromen eine sehr gelungene Kombination. Wird wieder gemacht. Grade bei kaltem Wetter sehr angenehm.

Viel Spaß beim Kochen!