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Donnerstag, 27. April 2017

Ma- Po Tintenfisch in scharfer Bohnensauce



Ma- Po Tintenfisch ( in scharfer Bohnensauce )

Endlich mal wieder ein Asia Gericht, diesmal aus der Szechuan Region.
Würzig, süß und scharf,  und sehr einfach herzustellen.
Die rote Bohnensauce ( Ma- Po Sauce ) besteht unter Anderem aus fermentierten schwarzen Bohnen, Szechuanpfeffer und Sojasauce.  Man erhält sie in jedem asiatischen online Shop ohne Probleme.


Was benötige ich?


Pro Person eine große Tintenfischtube
1 Glas Ma- Po Sauce aus dem Asia Shop Eurer Wahl
Knoblauch, Ingwer, Kurkuma ( alles sehr fein gehackt )
1 großzügiger Schuss Pflanzenöl, etwa 1 EL Sesamöl
Diverse Gemüse nach Wahl,
z.B. Karotten, Lauch, Shi Takee, Zwiebeln, Mu- Err Pilze ( natürlich eingeweicht )
Paprika,  Bambus usw…
Sojasauce, Pfeffer, 1 Prise Curry, ein wenig Sherry und Zucker nach Wunsch
1 TL Speisestärke
Als Beilage Reisnudeln oder Reis

Also los geht es..


Ich brate die fein gehackte Ingwer- Knoblauch- Kurkuma Mischung in reichlich Öl an , und gebe das restliche Gemüse der Reihe nach ( der Garzeit entsprechend ) unter ständigem Wenden bei heißer Temperatur hinzu. 


Als alles bissfest ist würze ich mit etwa 3 EL der Ma- Po Sauce, Pfeffer, Sojasauce, Zucker und Curry, und gieße etwas Wasser und Sherry an. Zur Bindung rühre ich 1 TL in etwas Wasser gelöste Speisestärke unter solange alles noch heiß ist, dann schalte ich die Hitze sofort ab.


Jetzt kann ich mich in Ruhe dem Fisch und den Nudeln widmen.
Falls man Reis als Beilage wünscht wäre es nun an der Zeit diesen zu Wasser zu lassen.


Der Tintenfisch wird auf der Außenseite überkreuz eingeritzt , in Stücke geschnitten und in kochendem Salzwasser kurz blanchiert. 




So rollt er sich zur typischen hübschen Form auf.
Ich hebe Ihn unter die Gemüsezubereitung , und erwärme die Kombination kurz zum Servieren.


Da ich eher ein Fan von Nudeln anstelle von Reis bin gibt es bei uns als Beilage Reis- Tagliatelle,
die nur 5 Minuten gekocht werden müssen.

  
Die Ma- Po Sauce ist wirklich ein ganz außergewöhnliches Geschmacks Erlebnis!
Scharf, süß und durch die fermentierten Bohnen exotisch – würzig , ein herzhaftes Aroma und absolut des Ausprobierens wert für jeden der gerne neue Erfahrungen macht und die Asia Küche liebt.
Man sollte die Sauce vielleicht sicherheitshalber bevor mal sie dem Gemüse zugibt pur probieren um die zu verwendende Menge abschätzen zu können… jeder Mensch hat schließlich einen anderen Geschmack wie viel er davon gerne verwenden möchte.


Meiner Familie und mir hat es jedenfalls sehr gut geschmeckt.

Ich bin sehr gespannt ob es zu diesem gerict Rückmeldungen gibt,
und hoffe sehr es wird  vielleicht von dem Einen oder anderen Ausprobiert.
Viel Spaß dabei!


Samstag, 31. Dezember 2016

Weihnachsmenue 2016 Teil 1: Soondubu Jigae Schnellversion

Mittags gibt es am Weihnachtstag bei uns traditionell eine Suppe.
So ist man nicht zu voll für die Bescherung und die Schlemmerei danach.
Da ich mir ja jedes Jahr etwas Neues einfallen lasse, fiel meine Wahl dieses Jahr auf die koreanische Soondubu Jigae, eine scharfe , mit Seidentofu, rohem Ei  und Kimchi verfeinerte Zubereitung auf Basis einer Fischbrühe die mit viel Chili gewürzt wird. 


Ich kann sie diesmal nicht ganz authentisch machen aber es soll ja auch nur ein kleiner Snack sein. Ein sehr gewagtes Experiment, denn so scharfes und gleichzeitig auch wirklich ziemliches exotisches Essen ist schließlich nicht jedermanns Geschmack.
Trotzdem machte ich mich in guter Zuversicht einfach mal ans Werk.
 
Zutaten:
Ingwer, Chili und Knoblauch,  fein gehackt, jeweils 2 EL
Hot Pepper Paste, Gochujang,  aus Korea, ausweichsweise rote Thai Currypaste  
1 Handvoll Speck oder in der Originalversion  200g Schweinebauch
Sesamöl, Pflanzenöl
200g koreanisches Kimchi, geschnitten
3 Päckchen instant Dashi Brühe,
Fischsauce, Sojasauce hell, Pfeffer , Zitronensaft und Zucker nach Geschmack
2 Liter Wasser, oder eigentlich besser:  Hühnerbrühe
1 Kopf Chinakohl, 2 Handvoll Sojasprossen, 1 große Zwiebel, und weiteres Gemüse wie Frühlingslauch, Paprika oder Mu Err Pilze  nach Belieben
eine Handvoll Garnelen ( frisch oder tiefgekühlt ) oder anderen Fisch nach Belieben
1 Packung Soft Tofu aus dem Asia- Online Shop
Frischer Koriander, pro Person 1 Ei
Reis als Beilage nach Wunsch


Ich brate die Ingwer, Chili und Knoblauch Mischung sowie Speck  bzw. (Originalversion) Schweinefleisch und rote Chilipaste in Pflanzenöl und Sesamöl an,
Lösche mit Wasser ab und löse darin die Dashi Brühe.



Nun kann ich das Kimchi und mein mundgerecht geschnittenes Gemüse in den Topf geben, 


und nach einer kurzen Garzeit auch die Garnelen, Sojasprossen und zuletzt den Tofu.


Ich würze die Suppe mit Fischsauce, Zucker, Pfeffer, heller Sojasauce und Zitronensaft.
Ab jetzt darf nicht mehr viel gerührt werden damit der empfindliche Seidentofu nicht zu stark zerteilt wird.



Alles nochmals gemeinsam ganz kurz richtig stark erhitzen, und
schon kann ich die fast noch kochende Suppe in Schalen abfüllen und mit einem Eigelb versehen,
das durch die Hitze leicht gart , aber nicht komplett stocken soll. Koriander oben drauf muß bei uns natürlich aunbedingt  sein. Das ist zwar nicht obligatorisch, aber wir lieben ihn eben einfach. In Korea wird diese Suppe mit Reis gegessen, wir lassen ihn hier weg da wir
dieses Mittagessen eher knapp halten möchten.


Warum ? Natürlich zugunsten der Vorfreude auf das Abendessen!
Die Spanische Paella mit Meeresfrüchten und Hähnchen. 

 Die Suppe auf jeden Fall war schon einmal ein schön scharfer Wachmacher , sehr sehr lecker und anregend! Da wird einem im wahrsten Sinne des Wortes warm ums Herz! 


Donnerstag, 27. Oktober 2016

Pochierte Koriander- Schollenröllchen an grüner Currysauce auf Orangen-Curcuma- Gemüse


Hier kommt mal wieder ein Thailändisch inspiriertes Fischgericht ,
das sich an und für sich mit nahezu jeder Fischart realisieren lässt und für Liebhaber der Thai Küche ganz sicher ein Genuss sein wird.


Meine Zutaten sind:


Fischfilets ( Scholle, Steinbeisser, Seelachs, Heilbutt, Barsch, Brasse, Tilapia, Pangasius..  sogar Karpfen ist möglich )
1 Bund frischer Koriander
Ingwer, Chilis, Knoblauch
Grüne Thai Currypaste
Kokosmilch, 1 Limette oder Zitrone , Kokosöl und Pflanzenöl
Fischsauce, Zucker,
Zahnstocher oder Rouladennadeln nicht vergessen!


Und für das Gemüse:
Orange, Orangenzesten, diverses Gemüse nach Wahl
Ingwer, Chilis, Knoblauch, Koriander ( Samen )
Sesamöl und Pflanzenöl
Salz, Pfeffer, Honig, Weißwein


Ich zerkleinere die Zutaten für die Füllung der Fischröllchen in meinem geliebten kleinen Häcksler.
Ingwer, Chilis, Knoblauch, landen zuerst darin. Den größten Teil nehme ich heraus da ich diese Mischung später noch benötige.


 Nun gesellen sich Koriander,  Grüne Thai Currypaste, etwas Öl, Salz und Limettensaft zum Rest der Mischung und werden ebenfalls gründlich vermengt.



Mit der so entstandenen Korianderpaste bestreiche ich den Fisch und rolle Ihn möglichst sorgsam auf.
Festgesteckt mit Zahnstochern oder Roulladennadeln sollten die Röllchen das Pochieren halbwegs in Form überstehen. ( So hoffe ich zumindest *lach* )


Um den Pochierfond herzustellen dünste ich einen Teil der Knoblauch - Ingwer- Chili Mischung mit grüner Currypaste un Kokosöl und einem Teil normalem Pflanzenöl an und gieße mit Kokosmilch auf. 



Ich würze mit Fischsauce und ein wenig Zucker und lege die Koriander Röllchen ein. Sie dürfen nun bei milder Hitze und geschlossenem Deckel sanft garziehen.


Während dies geschieht wird es schleunigst Zeit sich um das Gemüse zu kümmern:



Wiederum den zweiten Teil der  Knoblauch - Ingwer- Chili Mischung, diesmal mit Sesamöl und etwas neutralem Öl, 1 TL Curcuma sowie Korianderkörnern und den Orangenzesten andünsten, dann
das geschnittene Gemüse zugeben und ebenfalls etwas angehen lassen.



Durch Honig entwickelt sich ein leicht süßliches , karamellartiges Aroma das wundervoll mit der leichten Säure des trockenen Weißweins und der Orange korrespondiert.


Kleiner Tipp am Rande , ohne Photo leider:
Man kann die Sauce mit ein wenig Butter und Speisestärke abbinden wenn man möchte.
Ich habe das getan und es war wirklich eine seht gute Idee.


Ich serviere die Fischröllchen garniert mit etwas frischem Koriander auf Reisnudeln, die die Sauce sehr gut aufnehmen. Das Zusammenspiel des zarten, durch den Koriander aromatisierten Fisches in sahniger grüner Currysauce mit dem leicht süß- säuerlichem Curcuma Gemüse ist wirklich ein Erlebnis.


Ich war absolut begeistert davon und werde es auf jeden Fall wieder kochen.
Für mich persönlich vielleicht mit etwas mehr Chili...

Nachahmung sehr empfohlen!