Samstag, 31. Dezember 2016

Weihnachsmenue 2016 Teil 1: Soondubu Jigae Schnellversion

Mittags gibt es am Weihnachtstag bei uns traditionell eine Suppe.
So ist man nicht zu voll für die Bescherung und die Schlemmerei danach.
Da ich mir ja jedes Jahr etwas Neues einfallen lasse, fiel meine Wahl dieses Jahr auf die koreanische Soondubu Jigae, eine scharfe , mit Seidentofu, rohem Ei  und Kimchi verfeinerte Zubereitung auf Basis einer Fischbrühe die mit viel Chili gewürzt wird. 


Ich kann sie diesmal nicht ganz authentisch machen aber es soll ja auch nur ein kleiner Snack sein. Ein sehr gewagtes Experiment, denn so scharfes und gleichzeitig auch wirklich ziemliches exotisches Essen ist schließlich nicht jedermanns Geschmack.
Trotzdem machte ich mich in guter Zuversicht einfach mal ans Werk.
 
Zutaten:
Ingwer, Chili und Knoblauch,  fein gehackt, jeweils 2 EL
Hot Pepper Paste, Gochujang,  aus Korea, ausweichsweise rote Thai Currypaste  
1 Handvoll Speck oder in der Originalversion  200g Schweinebauch
Sesamöl, Pflanzenöl
200g koreanisches Kimchi, geschnitten
3 Päckchen instant Dashi Brühe,
Fischsauce, Sojasauce hell, Pfeffer , Zitronensaft und Zucker nach Geschmack
2 Liter Wasser, oder eigentlich besser:  Hühnerbrühe
1 Kopf Chinakohl, 2 Handvoll Sojasprossen, 1 große Zwiebel, und weiteres Gemüse wie Frühlingslauch, Paprika oder Mu Err Pilze  nach Belieben
eine Handvoll Garnelen ( frisch oder tiefgekühlt ) oder anderen Fisch nach Belieben
1 Packung Soft Tofu aus dem Asia- Online Shop
Frischer Koriander, pro Person 1 Ei
Reis als Beilage nach Wunsch


Ich brate die Ingwer, Chili und Knoblauch Mischung sowie Speck  bzw. (Originalversion) Schweinefleisch und rote Chilipaste in Pflanzenöl und Sesamöl an,
Lösche mit Wasser ab und löse darin die Dashi Brühe.



Nun kann ich das Kimchi und mein mundgerecht geschnittenes Gemüse in den Topf geben, 


und nach einer kurzen Garzeit auch die Garnelen, Sojasprossen und zuletzt den Tofu.


Ich würze die Suppe mit Fischsauce, Zucker, Pfeffer, heller Sojasauce und Zitronensaft.
Ab jetzt darf nicht mehr viel gerührt werden damit der empfindliche Seidentofu nicht zu stark zerteilt wird.



Alles nochmals gemeinsam ganz kurz richtig stark erhitzen, und
schon kann ich die fast noch kochende Suppe in Schalen abfüllen und mit einem Eigelb versehen,
das durch die Hitze leicht gart , aber nicht komplett stocken soll. Koriander oben drauf muß bei uns natürlich aunbedingt  sein. Das ist zwar nicht obligatorisch, aber wir lieben ihn eben einfach. In Korea wird diese Suppe mit Reis gegessen, wir lassen ihn hier weg da wir
dieses Mittagessen eher knapp halten möchten.


Warum ? Natürlich zugunsten der Vorfreude auf das Abendessen!
Die Spanische Paella mit Meeresfrüchten und Hähnchen. 

 Die Suppe auf jeden Fall war schon einmal ein schön scharfer Wachmacher , sehr sehr lecker und anregend! Da wird einem im wahrsten Sinne des Wortes warm ums Herz! 


Kommentare:

  1. Oh mein Gott sieht die Suppe lecker aus! Ich steh ja eh auf diesen ganzen Asia-Kram, insbesondere Suppen (wer erst letztes Jahr in Japan) und deine Kreation lässt mir das Wasser im Munde zusammenlaufen! Und dann noch mit dem rohen Ei - geil!

    Grüße Tom

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  2. Vielen lieben Dank für das Kompliment! Diese Suppe war ein ziemliches Wagnis , weil sie ja doch recht scharf ist.. meine Eltern haben schon ganz schön geschwitzt !
    Aber lecker war es auf jeden Fall !

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