Heute gab es frische Seezunge im Fischmarkt!
Wenn so etwas angeboten wird greifen wir natürlich sofort zu, und ich überlegte wie ich diesen edlen Fisch zubereiten sollte. Meine Eltern wünschten sich etwas leichtes, Asiatisches. Thai hatten wir erst kürzlich, das kam also nicht in Frage. Also entschied ich mich die Seezunge , nach japanischer Art in Miso zu pochieren.
Zutaten für 2-3 Personen:
2 Seezungen
Ingwer, Knoblauch, Chili gehackt ( Menge nach Geschmack, bei mir 4 EL )
2 EL Misopaste, oder Koreanische Sojabohnenpaste
Etwas Weißwein und Mirin oder ersatzweisse Sherry
2 EL Hoi Sin Sauce
Sesamöl, Butter Pfeffer, Chayenne Pfeffer, Zitronensaft, Koriander
Curcuma- Orangen Gemüse aus dem Wok:
1 Spitzkohl oder Jaromakohl, Frühlingslauch, Zucchini je nach Wunsch
1 Orange, Geschält und in Würfel geschnitten, Orangenzesten gehackt aus der Schale der Orange
Ingwer, Knoblauch, Chili gehackt, Curcuma, Pfeffer, Salz, helle Sojasauce, Honig, Orangensaft
Ich brate 2 EL der gehackten Ingwer- Chili- Knoblauch Mischung in Butter und Sesamöl an.
Währendessen verrühre ich gründlich die Miso Paste mit Hoi Sin Sauce, Sherry, Pfeffer, Chayenne Pfeffer und etwas Zitronensaft.
Mit dieser Mischung , und etwas Weißwein zusätzlich gieße ich auf und lege die Seezunge in den so entstandenen Pochierfond. Sie darf darin nun bei sehr milder Hitze langsam gar ziehen.
In dieser Zeit kann ich mich der Beilage widmen und werfe wiederrum die restliche Ingwer- Chili- Knoblauch Mischung zusammen mit den gehackten Orangenzesten in Pflanzenöl in den Wok, dazu folgt dann das restliche Gemüse.
Als es etwas angebraten ist gebe ich Curcuma und Honig zu , lasse diesen kurz ein wenig karamellisieren und lösche schnell mit Orangensaft ab.
Ich würze das Gemüse mit Salz, Pfeffer, heller Sojasauce und bei Bedarf noch etwas Honig .
Bei geschlossenem Deckel gart das Gemüse noch eine Zeit lang , die Scholle ist schon nahezu bereit zum Anrichten. Den letzten Kick gibt der frische Koruiander.
Ich würde empfehlen dazu Wildreis oder Basmatireis zu servieren,
Wir haben an diesem Abend darauf verzichtet da es schon sehr spät war
und ein zu voller Magen den Schlaf stört.
Fisch und Gemüse waren ein Traum. Die Scholle war butterzart, und die Orangen Aromen ergänzen auf spannende Weise die ein wenig herbe Note des Miso Pochierfonds. Die leichte Säure von Zitrone, Weißwein und Orange gleicht die Süße der Hoi Sin Sauce aus, und etwas Schärfe liefern Pfeffer , Ingwer und Chili. Den letzten Rest an Würze gibt die Sojasauce und etwas Salz. ( bei Bedarf )
Ein Gericht mit wirklich ausgewogegen Aromen.
Eigentlich ein Ziel das ich immer zu erreichen versuche.
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Montag, 21. November 2016
Mittwoch, 6. April 2016
Kochen nach Bild: Orangenpochierter Skrei auf Linsenreis
Aufgrund der Anregung meines Blogging Freundes JaBB, der auf seiner Webseite neben eigenen Kreationen auch täglich die Angebote seines Betriebsrestaurants veröffentlich wagte ich diesen Versuch: Ein Gericht das er mir empfahl , aus dem Repertoire seiner dort bereits verspeisten und für gut befundenen Menues nachzukochen- und das alleine anhand des von Ihm geschossenen Bildes, ohne Rezept. Ich entschied mich aus mehreren Vorschlägen die er mir gemacht hatte, für den Orangenpochierten Fisch ( bei Ihm gab es Seelachs, den ich aber auf Wunsch meiner Eltern durch einen etwas hochwertigeren Skrei ersetzte ) an Linsenreis mit "Gemüsekonfetti" .
Nach einigen Recherchen im Web , und Rezepten von denen ich inspirieren ließ stand mein Plan fest.
ich besorgte mir für meine Kochaktion:
Etwa 500g Fisch ( Seelachs, Skrei, Barsch, Lachs oder jeder andere Fisch der zum Pochieren geeignet ist und nicht gleich zerfällt )

1 Sternanis, 1 Zimtstange, etwas frischen Ingwer, Kurkuma und Knoblauch
Piment, Loorbeerblätter
Salz, Pfeffer und Bio- Gemüse- oder Hühnerbrühe ohne Geschmacksverstärker
1 Bund Suppengemüse, 1 Zwiebel, 2 Orangen, etwas Weißwein, Speisestärke,
Butter und Olivenöl, Weißwein und Fischfond
Reis und Linsen ( ich habe hier eine Dose verwendet )
und zur Garnitur ein wenig frischen Dill.
Nun geht es los:
Gemüse putzen, Orangen auspressen, von einer Orange die Schale abreiben.
In einer tiefen Pfanne ( Sauteuse ) erwärme ich etwas Butter mit 1 Sternanis, 1 Zimtstange, etwas frischen Ingwer, Kurkuma und Knoblauch, Zwiebel Piment und Loorbeerblättern sowie den Abschnitten des Suppengemüses.
Ich gieße mit der Fischbrühe und einem Teil des Orangensaftes auf und würze mit Salz, Pfeffer und Bio Hühnerbrühe.
Dieser Pochiersud darf nun eine Weile köcheln bis sich die Aromen der Gewürze entfaltet haben.
Währenddessen bereite ich die Gemüsekonfetti aus dem in kleine Würfel geschnittenem Suppergrün , nur mit etwas Butter angedünstet und mit , Salz ein wenig Muskat und Pfeffer gewürzt zu.
Auch den Reis kann ich einstweilen schon kochen.
Außerdem kümmere ich mich um den Ansatz der Orangensauce.
In einem extra Topf erhitze ich wiederrum mit Butter klein gehackten Ingwer , Knoblauch, Zwiebel und Kurkuma,
und lösche alles mit dem restlichen Orangensaft sowie etwas Weißwein ab.
Nun platziere ich den Skrei vorsichtig in dem mittlerweile sehr aromatisch duftenden Pochiersud und lasse Ihn bei etwa 80 Grad einige Minuten lang garziehen. ( wie weit man den Fisch gart ist Geschmackssache und jedem selbst überlassen )
Anschließend gebe ich einen Teil des Pochiersudes (möglichst ohne darin schwimmende Beeren und Blätter) , in die vorbereitete Orangensauce, dazu etwas in Weißwein angerührte Speisestärke und 3 EL Olivenöl und lasse die Sauce zur Bindung nochmals kurz aufkochen.

der gegarte Reis wird mit den Linsen gemischt,
und jetzt kann ich endlich anrichten.
Reis, Gemüsekonfetti, Fisch und Sauce auf dem Teller arrangieren,
mit etwas Dill garnieren, und : Guten Appetit!
Meine Familie war hingerissen , völlig begeistert und voll des Lobes über diese außergewöhnliche und trotz leichtem vorherigen Misstrauens , ob Fisch und Orange wohl zusammen harmonieren, unglaublich leckere Kombination.
der Fisch war zart und saftig, auf den Punkt gegart, die Sauce wundervoll exotisch und aromatisch, der Linsenreis äußerst angenehm in der Konsistenz und eine schöne Alternative zu normalem Reis. Die Gemüsewürfelchen unterstützten das Gericht auf dezente Art, und durch die milde Würzung, unterstützt durch einen Hauch Butter, behielten sie Ihren unverfälschten natürlichen Geschmack.
Ich musste meiner Familie versprechen das Rezept unbedingt niederzuschreiben damit es ja nie in Vergessenheit gerät und jederzeit wieder zubereitet werden kann
Hiermit geschenen, und außerdem noch:
Ein ganz herzliches Dankeschön an JaBB, der mich zu dieser großartigen Kochaktion inspiriert hat!
Es war wirklich ein großer Spaß und das Ergebnis hat all meine Erwartungen weit übertroffen.
Ich beneide Dich schon um dein Betriebsrestaurant!
Nach einigen Recherchen im Web , und Rezepten von denen ich inspirieren ließ stand mein Plan fest.
ich besorgte mir für meine Kochaktion:
Etwa 500g Fisch ( Seelachs, Skrei, Barsch, Lachs oder jeder andere Fisch der zum Pochieren geeignet ist und nicht gleich zerfällt )

1 Sternanis, 1 Zimtstange, etwas frischen Ingwer, Kurkuma und Knoblauch
Piment, Loorbeerblätter
Salz, Pfeffer und Bio- Gemüse- oder Hühnerbrühe ohne Geschmacksverstärker
1 Bund Suppengemüse, 1 Zwiebel, 2 Orangen, etwas Weißwein, Speisestärke,
Butter und Olivenöl, Weißwein und Fischfond
Reis und Linsen ( ich habe hier eine Dose verwendet )
und zur Garnitur ein wenig frischen Dill.
Nun geht es los:
Gemüse putzen, Orangen auspressen, von einer Orange die Schale abreiben.
In einer tiefen Pfanne ( Sauteuse ) erwärme ich etwas Butter mit 1 Sternanis, 1 Zimtstange, etwas frischen Ingwer, Kurkuma und Knoblauch, Zwiebel Piment und Loorbeerblättern sowie den Abschnitten des Suppengemüses.
Ich gieße mit der Fischbrühe und einem Teil des Orangensaftes auf und würze mit Salz, Pfeffer und Bio Hühnerbrühe.
Dieser Pochiersud darf nun eine Weile köcheln bis sich die Aromen der Gewürze entfaltet haben.
Währenddessen bereite ich die Gemüsekonfetti aus dem in kleine Würfel geschnittenem Suppergrün , nur mit etwas Butter angedünstet und mit , Salz ein wenig Muskat und Pfeffer gewürzt zu.
Auch den Reis kann ich einstweilen schon kochen.
Außerdem kümmere ich mich um den Ansatz der Orangensauce.
In einem extra Topf erhitze ich wiederrum mit Butter klein gehackten Ingwer , Knoblauch, Zwiebel und Kurkuma,
und lösche alles mit dem restlichen Orangensaft sowie etwas Weißwein ab.
Nun platziere ich den Skrei vorsichtig in dem mittlerweile sehr aromatisch duftenden Pochiersud und lasse Ihn bei etwa 80 Grad einige Minuten lang garziehen. ( wie weit man den Fisch gart ist Geschmackssache und jedem selbst überlassen )
Anschließend gebe ich einen Teil des Pochiersudes (möglichst ohne darin schwimmende Beeren und Blätter) , in die vorbereitete Orangensauce, dazu etwas in Weißwein angerührte Speisestärke und 3 EL Olivenöl und lasse die Sauce zur Bindung nochmals kurz aufkochen.

der gegarte Reis wird mit den Linsen gemischt,
und jetzt kann ich endlich anrichten.
Reis, Gemüsekonfetti, Fisch und Sauce auf dem Teller arrangieren,
mit etwas Dill garnieren, und : Guten Appetit!
Meine Familie war hingerissen , völlig begeistert und voll des Lobes über diese außergewöhnliche und trotz leichtem vorherigen Misstrauens , ob Fisch und Orange wohl zusammen harmonieren, unglaublich leckere Kombination.
der Fisch war zart und saftig, auf den Punkt gegart, die Sauce wundervoll exotisch und aromatisch, der Linsenreis äußerst angenehm in der Konsistenz und eine schöne Alternative zu normalem Reis. Die Gemüsewürfelchen unterstützten das Gericht auf dezente Art, und durch die milde Würzung, unterstützt durch einen Hauch Butter, behielten sie Ihren unverfälschten natürlichen Geschmack.
Ich musste meiner Familie versprechen das Rezept unbedingt niederzuschreiben damit es ja nie in Vergessenheit gerät und jederzeit wieder zubereitet werden kann
Hiermit geschenen, und außerdem noch:
Ein ganz herzliches Dankeschön an JaBB, der mich zu dieser großartigen Kochaktion inspiriert hat!
Es war wirklich ein großer Spaß und das Ergebnis hat all meine Erwartungen weit übertroffen.
Ich beneide Dich schon um dein Betriebsrestaurant!
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