Donnerstag, 20. Februar 2020

Hallo Freunde!



Willkommen zu meinem neuen Food- und Koch Blog- da dies mein erster blogging Versuch ist bitte ich Euch mir sicherlich massenweise unterlaufende Anfängerfehler zu verzeihen :-)

Ich bin Sonja. Zu meiner Familie gehören außerdem noch mein Mann,  und natürlich meine Eltern und Schwieger Eltern sowie unsere 2 Hunde Lucy und Jackie. Wir kochen gerne und mit viel Leidenschaft, manchmal chaotisch aber immer recht erfolgreich. Kochen ist nicht nur unser Hobby bei dem wir uns entspannen und Ablenkung vom stressigen Arbeitsalltag finden, sondern auch eine Inspiration ständig Neues zu entdecken und auszuprobieren. Ich möchte Euch hier gerne an unseren kulinarischen Erfahrungen, Experimenten und Reisen teilhaben lassen, zur Unterhaltung und vielleicht auch zum Erfahrungsaustausch.

Viel Spaß auf meiner Seite!



Mittwoch, 19. Februar 2020

Woher der Name?

Der Name ist unsere Philosophie-
Wir legen nicht nur ab und zu, im Urlaub oder zu Festlichkeiten
Wert auf unsere Ernährung sondern haben auch trotz unseres arbeitsreichen
und oft hektischen Alltages den Anspruch gut zu kochen und zu essen ,
Freude an qualitativ hochwertigen Produkten und deren Zubereitung.
So ist ein gutes Mahl jeden Tag ein kleines Highlight.
Außerdem ist unsere Meinung: Das Leben ist viel zu kurz um sich aus Geiz, Zeitmangel oder Faulheit mit schlechtem und ungesunden Essen zufrieden zu geben.Wir essen nichts das uns nicht schmeckt, egal wie teuer, billig, exclusiv oder angesagt es ist.

Donnerstag, 22. Februar 2018

Ofengebackenes Hokkaido- Curry mit Rosinen und Nüssen

Heute stelle ich Euch das Gericht mit der , wie ich glaube einfachsten Zubereitung die es in diesem Blog zu finden gibt vor.
Ein Mediterranes Kürbiscurry mit Fleisch, das im Ofen noch einige Röstaromen abbekommt und daher besonders herzhaft schmeckt.



Zutaten für 4 Personen:
1 Hokkaido Kürbis, 1 Aubergine, 1 Zucchini, 1 Paprika
¼ Kopf Weißkohl, 1 Zwiebel, 1 Apfel
2 Handvoll Studentenfutter ( Rosinen und Nüsse )
5 Zehen Knoblauch, gehackt
Rosmarin, Thymian, Salz, Pfeffer, 
jeweils 1 TL Curry, Paprika, Kurkuma, Koriander
3 EL Matsaman Currypaste oder gelbe Currypaste,
zur besseren Verteilbarkeit in etwas Öl oder Brühe verrührt
700g Fleisch ( Hähnchen oder Schwein, ich hatte Schweinenacken  )
2 EL Barbecue Sauce
1 Tasse Olivenöl
¼ Liter Gemüsebrühe
1 Schuss Sahne

jetzt kommt der Witz:
Die schwierige und komplizierte Zubereitung.

Alle Gemüse und das Fleisch in mundgerechte Stücke schneiden, mit den übrigen Zutaten gründlich vermengen, Brühe angießen und im Ofen so lange backen bis das Gemüse bissfest oder weich
( je nach Geschmack ) ist. 



 Mit der Sahne verfeinern.Bei mir waren es etwa 40 Minuten bei 200 Grad.
 Mit Baguette oder Reis, gerne auch mit Koriander und Zitronenspalten servieren. 


Wahnsinnig schnell und einfach, aber trotzdem raffiniert. Durch die Süße der Rosinen und die leichte Schärfe der Currymischung  im Zusammenspiel mit den Röstaromen eine sehr gelungene Kombination. Wird wieder gemacht. Grade bei kaltem Wetter sehr angenehm.

Viel Spaß beim Kochen!
 

Donnerstag, 15. Februar 2018

Asiatische 15-Minuten Pfanne: Hack mit Lauch, Mu-Err Filze und Glasnudeln


Für größerere kulinarische Experimente bin ich noch nicht ganz fit genug,
aber so ein schnelles 15 Minuten- Leckerchen geht ja immer.
Heute mittag gab es eines von Udos Lieblingsgerichten, eine asiatische Hack-Lauch Pfanne
mit Mu-Err  ( oder Wolkenohrenpilzen) und Glasnudeln.


Einfach und in einem Topf zu bewerkstelligen ist das wirklich für jeden Kochanfänger kein Problem.
Auch besondere Zutaten sind nicht nötig, abgesehen von der Austernsauce die man gegebenenfalls auch durch etwas mehr Sojasauce ersetzen kann sollte eigentlich alles in nahezu jedem ganz normalen Supermarkt erhältlich sein.

Ich brauche also:


500g Hackfleisch nach Wahl
4 EL Pflanzenöl
1 große Stange Lauch
2 Knoblauchzehen
1 Daumengroßes Stück Ingwer
1 Chilischote oder mehr nach Wunsch
1 Handvoll Mu- Err Pilze, getrocknet
6 Bündel Glasnudeln
1 Schuss helle Sojasauce, Salz, Pfeffer, 2 TL Curry, 3 EL Austernsauce , 1 TL Zucker nach Wunsch
1 bis 2 Tassen Fleischbrühe, 1 TL Speisestärke in etwas Wasser angerührt
4 EL geröstete Erdnüsse zum Garnieren

Ingwer, Knoblauch und Chili fein hacken, Glasnudeln und Pilze mit kochendem Wasser überbrühen. Glasnudeln 2 Minuten ziehen lassen, abgießen und kalt abschrecken. Pilze so lange einweichen bis sie angenehm bissfest sind.


Hackfleisch mit Ingwer, Knoblauch und Chili im Pflanzenöl krümelig anbraten,
zur Seite schieben, Lauch und abgegossene Pilze zugeben und weiterbraten.


Fleischbrühe aufgießen, mit 1 Schuss helle Sojasauce, Salz, Pfeffer, 2 TL Curry, 3 EL Austernsauce , 1 TL Zucker nach Wunsch abschmecken. Etwa 5 Minuten köcheln lassen bis der Lauch weich ist und mit der Speisestärke abbinden.



Glasnudeln unterheben und nicht mehr kochen lassen.
Mit gerösteten Erdnüssen betreut anrichten.



Schnell, gesund und lecker! Was will man mehr?
Viel Spass beim kochen und natürlich:

Guten Appetit!


Dienstag, 13. Februar 2018

Süß- scharfes Kokoscurry mit Schweinebauch und Ananas


Endlich wieder einmal kochen!
Nach einer recht langen krankheitsbedingten Koch- und Blogging- Abstinenz
( jaaa auch mich hat die Grippewelle eiskalt erwischt, ich möchte gar nicht näher darauf eingehen geschweige denn daran denken )
hatte ich als erstes Lust auf ein kräftig- aromatisches Asia Gericht.. ganz ohne großartigen kochtechnischen Hintergrund, sondern gradewegs schnell dahingeschlonzt so dass es einfach nur gut schmeckt. Es ist nicht Thai und nicht Indisch, und es hat auch keinen besonderen Namen.
Das ist mir aber egal denn es schmeckte absolut genial lecker und passte mir grade recht.


Auch die Zutaten sind variabel, einzig der Schweinebauch war mir wichtig.
Nach fast einer Woche nur Tee und nichts gegessen kein Wunder, hahaha!

Was ich verwendet habe:


1 – 2 EL rote Thai Currypaste
1 EL Madras Curry
Etwa 5 EL Sonnenblumenöl oder Sojaöl
500g Schweinbauch , ohne Schwarte, in Würfel geschnitten
1 große Gemüsezwiebel,
1 EL Ingwer und Knoblauch, gehackt
Weiteres Gemüse wie Paprika, Zucchini, Brokkoli, Champignons etc.. nach Wahl
1 Dose Ananaswürfel 
( klar ist das die faule Nummer, es steht jedem frei frische Ananas zu verwenden )
500 ml Kokosmilch
3 EL Fischsauce
2 EL Erdnussbutter, 2 EL Tomatenmark
Eventuell etwas Zucker, Limetten- oder Zitronenspalten , frischer Koriander oder Thai Basilikum zum Garnieren

Zubereitung:
Die Thai Currypaste mit 1 EL Madras Curry, dem Fleisch und der gewürfelten, Zwiebel sowie Ingwer und Knoblauch im Öl rundherum unter Rühren anbraten.


 
Weiteres Gemüse zugeben und mitbraten, Kokosmilch angießen, Ananas mitsamt Saft zugeben und mit Fischsauce abschmecken. Erdnussbutter und Tomatenmark einrühren und etwa 20 Minuten sanft schmoren lassen.


Zum Schluss nochmals probieren und eventuell nachwürzen, mit Limettensaft und wenn man es süß mag etwas Zucker ( wir nehmen Süßstoff)  verfeinern und mit Thai Reis und frischen asiatischen Kräutern servieren.


Super easy, schnell und falsch machen kann man gar nichts.
Wer keinen Schweinebauch mag kann natürlich auch jegliche andere Eiweiß Komponente verwenen von Shrimps ( bitte erst ganz zum Schluß zugeben und nicht mitkochen sonst werden sie hart ) oder auch Geflügel, Tofu oder Saitan ist alles erlaubt. 

Ich fühlte mich dank der wundervollen Antioxidativen, gesundmachenden und wärmenden Inhaltstoffe von Ingwer, Knoblauch und Chilli, 
zusammen mit dem vielen Gemüse und dem kräftigen Fleisch schon viel besser.
Ein ideales Rezept für Erkältungskranke kann ich nur bestätigen.
Diese Aromen kommen durch jede verstopfte Nase, versprochen!



Dienstag, 9. Januar 2018

Gemischter Wildbraten an Morchelsauce mit Polentaschnitten


Der Jäger unseres Vertrauens hatte mal wieder einige Teile abzugeben und war so freundlich sie uns vorbeizubringen. Wir hatten einen Reh-Hals ( also eigentlich die obere Wirbelsäule mit etwas Fleisch daran, ein Stück dass man normalerweise eher als Saucen Ansatz verwendet ) und zwei Hasenkeulen, eine schöne große und eine kleine. Gerade genug also für drei Personen. 


Deshalb gab es heute bei uns im Ofen geschmortes Wild, zu dem sich meine Eltern Polenta und Rosenkohl wünschten. 


Zutaten:
Etwa 2 Kg Wildfleisch mit Knochen
3 Karotten, 2 Zwiebeln, 1 Knolle Knoblauch, 1 Pastinake, 1 Apfel
Pfefferkörner, Piment, Senfkörner, Rote Beeren, Rosmarin, grobes Meersalz, Zimt, Lorbeerblätter
150g weißer Speck, 1 Becher Sauerrahm,
 ½ Liter Rotwein, 400 ml Wildfond, ca. 2 Liter Fleischbrühe
( hier ausnahmsweise mal Instant Brühe , Bio , ohne Glutamat)
1 Hand voll getrockneter Morcheln
1 Becher Sahne
1 EL Preiselbeeren, 2 EL Butter, 2 EL Mehl

Für die Polenta:
4 EL Olivenöl, 1 Zehe Knoblauch
1 Liter Hühnerbrühe
1 Tasse Polenta, ein wenig Parmesan

Ich beginne damit die Gewürze im Mörser zu zerstoßen. Mit diesen, sowie mit etwas Olivenöl reibe ich das Fleisch dann ein und platziere es auf dem geschnittenen Gemüse im Bräter.



Darauf kommt der Speck in dicken Scheiben, sowie der Sauerrahm. Die Morcheln werden mit kochendem Wasser eingeweicht und inclusive dessen ebenfalls in den Bräter gegeben. Wein und Wildfond, sowie 1 Liter Brühe angießen, und ab damit in den Ofen. Bei und waren es bei 200 Grad etwa 3 Stunden. Die Garzeit ist allerdings völlig von der Menge und Art des Fleisches abhängig, also muss hier jeder selbst sehen welches du wie viel Fleisch er hat und demnach die Temperatur und Garzeit anpassen.





Ab und zu kontrolliere ich das Fleisch und gieße gegebenenfalls wieder etwas Brühe oder auch Wasser an.


Wenn die Wildstücke dann irgendwann gar und zart sind kann ich die Sauce aus dem Bräter in einen Topf schöpfen, mit Mehlbutter binden und mit den Preiselbeeren und Sahne verfeinern. In meinem Fall war der Geschmack der Sauce damit schon perfekt , ansonsten darf man noch mit etwas Salz und Pfeffer oder nach Geschmack weiteren Gewürzen wie Zimt oder Paprika nachhelfen. 


Während das Fleisch gart habe ich mehr als genug Zeit die Polenta vorzubereiten:







Ich dünste die Knoblauchzehe im Olivenöl an, gieße Brühe auf und streue die Polenta ein.
Sie quillt schnell auf, also Hitze abschalten, Butter und Ei rasch unterrühren und die noch warme Masse auf ein geöltes Backblech streichen. Etwas Olivenöl und Parmesan darübergeben, und im Ofen knusprig backen.

Wenn man die Polenta am Tag vorher zubereitet kann man sie erkalten lassen und dann ordentliche Rauten daraus schneiden, um diese in einer Pfanne anzubraten, das sieht viel hübscher aus.
Uns hat es so aber auch gut geschmeckt, die Polenta Stücke waren natürlich beim Schneiden noch weich und sind etwas aus der Form geraten. Gestört hat das aber nicht weiter bei diesem sowieso eher improvisierten Menue.
Die Gemüsebeilage bestand aus lediglich mit etwas Butter, Salz, Pfeffer und Muskat verfeinertem Rosenkohl den ich in der Mikrowelle gegart hatte.


Ein Sternewürdiges Gourmet Menue, 
beziehungsweise eine Anleitung für ein Solches ist das nun wahrlich nicht..
ich wollte damit nur einmal zeigen dass auch aus sehr unkonventionellen Zusammenstellungen und viel Improvisation ein wirklich tolles und geschmacklich grandioses Essen entstehen kann wenn man sich nur etwas Mühe gibt  und ein wenig Gefühl fürs Kochen hat.

Ich wünsche allen Lesern viel Spaß beim Kochen!
Bleibt experimentierfreudig und aufgeschlossen, es lohnt sich immer.

Samstag, 6. Januar 2018

Vietnamesische Sommerrollen mit Lachs und Garnelen

Seit meine ersten Summer-Roll versuch ist ja einige Zeit ins Land gegangen..
während der diese leckeren Röllchen zu einem festen Bestandteil unserer Alltime Favourit Liste geworden sind. Die gehen einfach immer!
Deshalb zeige ich sie heute nochmal.


Die Zutaten sind natürlich völlig frei wählbar und jedem Geschmack entsprechend anzupassen.


Frische Gemüse und Kräuter wie Koriander, Thai Basilikum und Minze müssen absolut sein,
Fleisch, Fisch, Garnelen, gehacktes Ei oder gbratene Eier Streifen,Pilze, Glasnudeln, Japanische Majonaise, Hähnchen ,Entenbrust, Surimi, Frischkäse,
ja sogar Mozzarella  und Prosciutto Cotto habe ich bereits "verbastelt" !

Hier sieht man auch schöne Bilder meiner Sommerrollen mit Rinderfilet und diversen anderen Füllungen: Sommerollen

Wir hatten hier Beispielsweise Zucchini. Champignons, Frühlingslauch, Paprika ,
Mu-Err Pilze , Bambussprossen, gekochtes gehacktes Ei, fein geschnittenen Chinakohl, einzelne Chinakohlblätter, Kresse,
und dazu Frischen Lachs Thunfisch und Garnelen.

Unabdingbar sind die Reisblätter die man in warmem Wasser einweicht, und  eine Dipsauce.



Meine Dipsauce besteht aus :

1 Tasse Süss- Scharfer Chilisauce
Jeweils 1 EL Ingwer, Knoblauch und Schalotten , fein gehackt,
1 TL Sesamöl, 1 EL Fischsauce, 1 EL Zitronensaft oder Limettensaft
Frischer Koriander, in Blättchen gezupft oder gehackt
Dies alles wird einfach gut verrührt und zu den Röllchen serviert.
Man sollte die Sauce schon vorab zurbereiten.

Dann die Röllchen:
Diese erfordert etwas Fingerspitzengefühl, ist aber mit ein wenig Übung recht schnell
gemacht. Nach zwei- oder drei Röllchen hat fast jeder den " Bogen raus".


Die Reispapierplatten weden im lauwarmem Wasser eingeweicht bis sie schön flexibel, aber nicht total schlabbrig sind, und auf der Arbeitsfläche ausgebreitet.
Darauf gebe ich dann ein Salatblatt, in das ich die diversen Gemüse und andere Zutaten hineinlegen kann. Dies hilft massiv beim Aufrollen.


Also rolle ich nun einmal, bis alle Zutaten schön fest umschlossen sind.
Die Ränder links und rechts wie bei einem Briefkuvert über der Rolle falten.
( oder wie bei Rouladen )


Hinter die so entstandene Rolle gebe ich nun die optisch ansprechenden Toppings, die auch auf den Inhalt der Rolle hinweisen. Noch eimal überschlagen, um auch die Toppings mit Reispapier zu bedecken. Das Reispapier klebt sehr gut fest und verschließt das Röllchen.


Die Summer Rolls mit der Dipsauce servieren,
und... reinbeißen und wohlfühlen!


Hier Eine Variante mit Garnelen und etwas Kaviar dazu.

Außerdem noch Sashimi, da die Röllchen alleine uns zur Sättigung meist nicht reichen...


Die unglaublichen Aromen der frischen Kräuter , die knusprige Konsistenz und  die süß- pikante Mischung der Sauce sind so anregend, aufregend, völlig anders und süchtigmachend dass man einfach nicht genug davon bekommen kann.
Und das völlig ohne Reue denn diese Mahlzeit ist so gesund wie es überhaupt nur möglich ist.
Ob mit luxuriösen Zutaten wie Garnelen, Kaviar oder Thunfisch Sashimi oder mit einfachen wie Hähnchen, Ei oder Schinken...so schmeckt einfach alles ganz besonders und erfrischend exotisch.

Hier ein paar " Fancy / Fantasy  " zusammenstellungen aus meiner Ideenkiste,
 die ich sehr gerne mag:

Hähnchen, Mandarine, Majonaise, Sellerie, Koriander, Erdnüsse
Garnelen, Mango, Avocado, Frühlingslauch
Ente, Teriyaki Sauce, rote Zwiebel, Mu Err Pilze, Blattspinat
Rinderfilet, Mango Cutney, Rettichstreifen, Brunnenkresse, Ingwer

Lasst Eurer Kreativität freien Lauf!


Freitag, 5. Januar 2018

Kalbssteaks nach Saltimbocca Art


Mein Vater hatte die Gelegenheit vier wunderschöne frische Kalbsrückensteaks vom Metzger unseres Vertrauens zu ergattern.
Das zarte Fleisch mit der wunderschönen Fettkruste lechtzte förmlich nach Salbei, Weißwein und Butter… Die Steaks schmeckten uns , so zubereitet sogar noch besser als Kalbsschnitzel.


Zutaten:
4 dicke Kalbssteaks
4 Scheiben Parmaschinken
ca. 8 große Salbeiblätter
4 Zehen Knoblauch, 1 Zitrone in Scheiben geschnitten
Butter, Olivenöl, Weißwein, Italienische Kräuter, Salz,
Pfeffer ( natürlich aus der Mühle ) und Mehl.


Ich würze die Steaks mit Salz, Pfeffer und etwas Rosmarin oder Kräutern der Provence und stäube sie mit Mehl. Dann wickle ich den Parmaschinken um die Fleischstücke und belege sie mit dem frischen Salbei. ( Nein keine Spieße im Fleisch! )
Sie dürfen nun etwas warten während ich die Beilagen zubereite:

Kleine neue Kartoffeln, als Salzkartoffeln gekocht,  und
Italienisches Gemüse aus dem Ofen, mit etwas Käse überbacken.

 

Das Gemüse ( 2 Zucchini , 2 Zwiebeln und 2 Auberginen sowie etwas Knoblauch )
wird in Scheiben geschnitten, Mit Salz, Pfeffer und Kräutern der Provence gewürzt,
mit Olivenöl beträufelt und etwa 20 Minuten bei 180 Grad gebacken.


Wenn es durch ist bestreue ich es mit etwas Käse und übergrille es noch 3 Minuten.

  
Nun gebe ich etwa 3 EL Butter und 2 EL Olivenöl in eine Pfanne und aromatisiere diese Mischung mit meinen restliche Salbeiblättern, Zitronenscheiben und Knoblauchzehen. In diesem Aromaöl werden die Steaks sanft und kurz gebraten, so dass sie innen noch rosa und butterzart sind. 



Wichtig ist, die Kruste auf jeden Fall mitzubraten damit sie etwas knusprig wird . Hierzu kann man die Hitze ein wenig hochschalten.


Sind die Steaks nach Wunsch gegart  sollte man sie schnell auf gut vorgewärmten Tellern auf denen die Beilagen schon ausgelegt sind platzieren, und den Bratenfond mit Wein ablöschen, ein wenig Mehl mit dem Schneebesen einrühren und mit Butter abbinden.



 Nochmals mit Salz und Pfeffer abschmecken und die Steaks mit der Sauce nappieren.


Die rosanen,  saftig- milden Kalbssteaks sind mit Ihrer Kruste die das Aroma der Kräuter aufgenommen hat, und der zitronigen Butter- Weißwein Sauce ein absoluter Genuß.
Dazu noch die feinen kleinen Kartöffelchen die wunderbar mit der hellen Sauce harmonieren und dem leicht herben Italienischen Gemüse….

Trotz des scheußlichen Wetters in der letzten Zeit fühlten wir uns für einen Abend wie entführt in die Toskana. Etwas guter Wein und italienische Musik machten alles perfekt.
Ist das Leben nicht wunderschön?