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Donnerstag, 14. November 2019

Kabeljau-Loins auf grünem Curry Kaffir- Limettencurry

Seit Ewigkeiten hier mal wieder ein Lebenszeichen von mir..
Und ein dickes SORRY an alle Leser, dafür dass ich für den Blog so lange keine Zeit hatte.
Das Leben spielt eben nicht immer so wie man sich das vorstellt.

Nun aber zum Rezept.
 

Eines meiner absoluten Lieblingsgewürze sind die grünen, glänzenden Kaffir Limettenblätter. Sie faszinieren mich wegen Ihres exotischen frischen  Duftes und dem außergewöhnlichem kräftigen Limettenaroma, ohne jedoch die Säure der Limette . Wenn man sie zum Kochen verwendet , und beim Anbraten der Duft der ätherischen Öle schnell den gesamten Raum erfüllt , entführt mich das immer direkt in eine ganz andere Welt, nach Bali oder Thailand…
Die Limettenblätter müsst Ihr online bestellen, es gibt sie tiefgefroren im Asia Shop. Getrocknete aus dem Supermarkt  taugen nichts. Bitte kauft sie nicht, sie würden Euch einen ganz falschen Eindruck geben, denn sie schmecken muffig und dumpf. Die Packung TK Limettenblätter hält aber fast ein ganzes Jahr lang, und sie sind nicht teuer. Der Kauf im Asia Shop lohnt sich also allemal.
Ein kleiner Tipp am Rande: Die Blätter eignen sich nicht nur zum Kochen, sondern auch für Tees, Bäder und Sauna- Aufguss.

Ich habe hier mal eine andere Art ausprobiert, die Limettenblätter in das Curry einzubinden: anstelle sie einfach im Ganzen anzubraten habe ich sie ganz fein gehackt.
Ich finde es nämlich immer unglaublich schade, die Blätter nach dem Kochen einfach herausnehmen und wegwerfen zu müssen.. und habe jetzt herausgefunden dass das gar nicht nötig ist! Wenn man sie fein hackt kann man sie ohne Probleme mitessen, und sie sind bedeutend intensiver. Also benötigt man viel weniger Blätter für ein intensives Aroma, und spart so auch noch Geld.
Und das heraussuchen der Blätter aus der Sauce hat mich sowieso immer genervt.
In Thailand ist das verschwenderische Verwenden natürlich völlig egal, dort gibt es die Blätter im Überfluss. Hierher müssen sie importiert werden, also ist es ja eine gute Sache wenn man damit etwas bedächtiger umgeht.

Ansonsten ist mein grünes Curry ganz ganz einfach und in 20 Minuten auf dem Tisch.
Alle Thai Currys sind ja im Allgemeinen extrem simpel und müssen kaum gewürzt oder abgeschmeckt werden.

Kaffir- Curry mit Gemüse und Fisch


 ( hier waren es dicke,  saftige Kabeljau- Loins , aber klein. Wir brauchten 2 pro Person )
 Zutaten für 3 bis 4 Personen :
5 Zehen Knoblauch, 1 daumengroßes Stück Ingwer, etwas Frühlingslauch, 6 Kaffir Limettenblätter
Alles fein gehackt, oder im Mixer zerkleinert
Ca. 3 EL grüne Currypaste
Pflanzenöl,  Sesamöl
1 Liter Kokosmilch
Ca. 1 Liter Hühnerbrühe oder Gemüsebrühe nach Bedarf , falls zu wenig Flüssigkeit vorhanden ist
Fischsauce, Zucker und den Saft einer Limette zum Abschmecken,
etwa 1,5 kg frisches schnellgarendes Gemüse 
1 bis 2 Fischfilets pro Person
1 Bund Reisnudeln pro Person
Frischer Koriander, oder Thai Basilikum, gehackte geröstete Erdnüsse  als Topping
( die aus der Packung oder Dose eignen sich wunderbar, einfach durchhacken oder mit einem Stössel oder Pfannenboden auf die geschlossene Packung schlagen bis sie klein sind, so mach ich das )


Die Zubereitung ist , wie bei jedem Thai Curry die Gleiche:


Currypaste ( in diesem Fall grüne Thai Curry Paste ) zusammen mit Knoblauch, Frühlingslauch, Ingwer und Limettenblättern in Pflanzenöl anbraten,
Kokosmilch aufgießen und mit Fischsauce und etwas Zucker würzen,
Das Curry aufkochen und anschließend die Gemüse hineingeben um sie in der Sauce zu garen.




Man könnte die Fischfilets auf das Gemüsecurry legen und garziehen lassen wenn man möchte,
ich habe mich jedoch an diesem Tag dafür entschieden, sie leicht zu melieren und separat anzubraten da so der Fisch besser zur Geltung kommt,
und Kabeljau gerne zerfällt und so im Gemüse etwas „ untergehen „würde.




Die Reisnudeln werden nach Packungsanweisung gekocht oder mit kochende Wasser übergossen.
Dann das Gemüse auf den Nudeln anrichten, etwas Sauce darüberschöpfen, Fisch ganz obenauf platzieren und mit den vorhandenen Toppings garnieren.


Die Limettenblätter zu hacken war eine wirklich gute Idee, ich werde das von nun an immer so machen. Es hat genauso funktioniert wie ich mir das gewünscht hatte. Ich kann euch absolut empfehlen das mal zu probieren.




Mittwoch, 19. Dezember 2018

Steinbeißer auf Limettencurry mit Reisnudeln


Thai Curry mit Steinbeißer und Reisnudeln

Wieder mal ein Thai Curry mit Fisch, unser absolutes Lieblingsessen.


Traumhaft  limettig frisch - aromatisch, spannend, pikant und außergewöhnlich
Macht einen warmen Magen.

Zutaten für  4 bis 5 Personen:

8 Kaffir Limettenblätter ( TK ) oder die Schale einer ganzen Limette ( BIO )
6 Knoblauchzehen
1 Schalotte
1 kleine Chili
1 Stück Ingwer
(Alles im Blitzhacker oder Mörser fein zerkleinert)

2 EL rote Currypaste
6 EL Pflanzenöl, 1 EL Sesamöl
1 EL Kokosöl ( ja nach Verfügbarkeit )
750ml Kokosmilch, oder 1 Dose Kokosmilch und 1 Becher Sahne
Gemüse in ausreichender Menge nach Wahl
Zum Würzen Fischsauce,
Saft 1 Zitrone
Gemüsebrühe oder Hühnerbrühe ( pulverisiert ),  ca. 2 TL
Etwas Zucker nach Bedarf

700 g Fisch nach Wahl ( in unserem Fall Steinbeißer, Tintenfisch und Saibling )
Salz, Sesam, Currypulver
1 EL Kokosöl

250g breite Reisnudeln
Etwas frischer Koriander

Knoblauchmischung und Currypaste in den verschiedenen Saucenmischungen anbraten bis sich alles vermischt und zu duften beginnt.
Dann mit Kokosmilch und Sahne aufgießen und etwas köcheln lassen. Gemüse hineingeben und darin garen, mit Fischsauce, Brühe, Zitronensaft und Zucker abschmecken.



  
Die Reisnudeln nach Packungsanweisung zubereiten, kochen oder in heißem Wasser garziehen lassen.

Während das Gemüse und die Nudeln fertig werden den Fisch vorbereiten, waschen und in mundgerechte Stücke teilen,
im Kokosöl anbraten und mit Sesam, ein wenig Salz ( ich bevorzuge Himalaya Salz )
und Currypulver würzen.


Den Fisch nur glasig, und nicht zu lange braten, es wäre schade wenn er hart wird.
Aus diesem Grunde gare ich ihn auch nicht, wie in Thailand normalerweise üblich, im Curry Sud mit , sondern brate ihn lediglich kurz in einer Pfanne nebenbei an.

Die Nudeln auf vorgewärmten Tellern anrichten, Currygemüse und etwas Sauce extra darüber geben, Fisch obenauf platzieren, mit gehacktem Koriander bestreuen und genießen!


 Guten Appetit!

Dienstag, 13. Februar 2018

Süß- scharfes Kokoscurry mit Schweinebauch und Ananas


Endlich wieder einmal kochen!
Nach einer recht langen krankheitsbedingten Koch- und Blogging- Abstinenz
( jaaa auch mich hat die Grippewelle eiskalt erwischt, ich möchte gar nicht näher darauf eingehen geschweige denn daran denken )
hatte ich als erstes Lust auf ein kräftig- aromatisches Asia Gericht.. ganz ohne großartigen kochtechnischen Hintergrund, sondern gradewegs schnell dahingeschlonzt so dass es einfach nur gut schmeckt. Es ist nicht Thai und nicht Indisch, und es hat auch keinen besonderen Namen.
Das ist mir aber egal denn es schmeckte absolut genial lecker und passte mir grade recht.


Auch die Zutaten sind variabel, einzig der Schweinebauch war mir wichtig.
Nach fast einer Woche nur Tee und nichts gegessen kein Wunder, hahaha!

Was ich verwendet habe:


1 – 2 EL rote Thai Currypaste
1 EL Madras Curry
Etwa 5 EL Sonnenblumenöl oder Sojaöl
500g Schweinbauch , ohne Schwarte, in Würfel geschnitten
1 große Gemüsezwiebel,
1 EL Ingwer und Knoblauch, gehackt
Weiteres Gemüse wie Paprika, Zucchini, Brokkoli, Champignons etc.. nach Wahl
1 Dose Ananaswürfel 
( klar ist das die faule Nummer, es steht jedem frei frische Ananas zu verwenden )
500 ml Kokosmilch
3 EL Fischsauce
2 EL Erdnussbutter, 2 EL Tomatenmark
Eventuell etwas Zucker, Limetten- oder Zitronenspalten , frischer Koriander oder Thai Basilikum zum Garnieren

Zubereitung:
Die Thai Currypaste mit 1 EL Madras Curry, dem Fleisch und der gewürfelten, Zwiebel sowie Ingwer und Knoblauch im Öl rundherum unter Rühren anbraten.


 
Weiteres Gemüse zugeben und mitbraten, Kokosmilch angießen, Ananas mitsamt Saft zugeben und mit Fischsauce abschmecken. Erdnussbutter und Tomatenmark einrühren und etwa 20 Minuten sanft schmoren lassen.


Zum Schluss nochmals probieren und eventuell nachwürzen, mit Limettensaft und wenn man es süß mag etwas Zucker ( wir nehmen Süßstoff)  verfeinern und mit Thai Reis und frischen asiatischen Kräutern servieren.


Super easy, schnell und falsch machen kann man gar nichts.
Wer keinen Schweinebauch mag kann natürlich auch jegliche andere Eiweiß Komponente verwenen von Shrimps ( bitte erst ganz zum Schluß zugeben und nicht mitkochen sonst werden sie hart ) oder auch Geflügel, Tofu oder Saitan ist alles erlaubt. 

Ich fühlte mich dank der wundervollen Antioxidativen, gesundmachenden und wärmenden Inhaltstoffe von Ingwer, Knoblauch und Chilli, 
zusammen mit dem vielen Gemüse und dem kräftigen Fleisch schon viel besser.
Ein ideales Rezept für Erkältungskranke kann ich nur bestätigen.
Diese Aromen kommen durch jede verstopfte Nase, versprochen!



Mittwoch, 14. Dezember 2016

Easy grünes Thai Curry mit Fisch für Anfänger

Auf die Gefahr hin dass ich hiermit das kulinarische Niveau dieses Blogs herabsetze... *lach*
Hier kommt ein sehr einfaches und schnelles Grünes Curry das auch jeder Koch- Anfänger ohne Probleme bewerkstelligen kann.
In meinem Fall entstand es durch reinen Zeitmangel, war aber trotzdem sehr lecker!


Nach der Abendlichen Yogastunde waren wir noch schnell einkaufen und ergatterten ein paar schöne Filets vom Seelachs, aus denen ich nun mit möglichst gerimgem Zeitaufwand ein Abendessen für meine hungrigen Eltern zaubern sollte.
Die unkomplizierteste und immer zuverlässig funktionierende Lösung ist hier ein Thai Curry.
Man kann dabei kaum etwas falsch machen, da die Arbeitsschritte sich auf ein absolutes Minimum beschränken.

Ich benötige bei 3 Personen  hierfür:

4 Seelachsfilets ( jeder andere Fisch, Garnelen, oder auch Hähnchenbrust sind ebenfalls geeignet )
2 EL grüne Currypaste
Ingwer, Knoblauch und 1 Chilischote, fein gehackt
1 Dose Kokosmilch ( Cremig )
Gemüse nach Wahl
ein großer Schuss Sonnenblumenöl, 2 EL Kokosöl, 1 EL Sesamöl
Fischsauce, Zucker, Saft einer Zitrone
Koriander zum Garnieren
Optional Reis als Beilage


Als erstes brate ich die Currypaste gemeinsam mit der Ingwer-Knoblauch-Chili- Mischung  in den drei verschiedenen Ölen kurz an und gebe dann zuerst die härteren Gemüse dazu.



Als sie unter ständigem Rühren etwas weich geworden sind gieße ich mit Kokosmilch auf , füge das restliche schnellgarende Gemüse hinzu und würze mit Fischsauce, Zucker und Zitronensaft.



Nun darf Alles noch kurz im Wock vor sich hinsimmern
( vorsicht, nicht zu lange denn das Gemüse soll bissfest und knackig sein. )

 
Der Reis steht auch schon am Herd,


während ich die Fischfilets gemeinsam mit etwas gehacktem Koriander in einer Pfanne sanft andünste. Ich lasse sie bei geringer Hitze garziehen , so bleiben sie zart und saftig.
nach wenigen Minuten sieht der Fisch perfekt aus, und ich kann anrichten.


Reis in der Teller, Gemüse darauf , Fisch  ganz oben, und etwas Koriander darüber gestreut- fertig.
Alles in Allem dauert das Ganze maximal 30 Minuten.


Bei knapper Zeit ist ein solches Thai Curry immer der Retter in der Not-
schnell gemacht und jedesmal wieder ein Genuß!
Jetzt kommt der "total geheime Geheimtipp"   (hahaha ):
Das Rezept funktioniert logischerweise ebenso mit roter und gelber Currypaste!
Mit einem richtig echten, authentischen Thai Cuirry kann sich diese Schnellversion natürlich nicht messen, das ist ganz klar. Aber ein trotz extrem geringem Aufwand  so gesundes, schmackhaftes, frisches und aromatisches Gericht am Teller zu haben ist für mich ein absoluter Pluspunkt.
Man hat ja schließlich nicht immer Zeit für größere Kochaktionen.


Donnerstag, 27. Oktober 2016

Pochierte Koriander- Schollenröllchen an grüner Currysauce auf Orangen-Curcuma- Gemüse


Hier kommt mal wieder ein Thailändisch inspiriertes Fischgericht ,
das sich an und für sich mit nahezu jeder Fischart realisieren lässt und für Liebhaber der Thai Küche ganz sicher ein Genuss sein wird.


Meine Zutaten sind:


Fischfilets ( Scholle, Steinbeisser, Seelachs, Heilbutt, Barsch, Brasse, Tilapia, Pangasius..  sogar Karpfen ist möglich )
1 Bund frischer Koriander
Ingwer, Chilis, Knoblauch
Grüne Thai Currypaste
Kokosmilch, 1 Limette oder Zitrone , Kokosöl und Pflanzenöl
Fischsauce, Zucker,
Zahnstocher oder Rouladennadeln nicht vergessen!


Und für das Gemüse:
Orange, Orangenzesten, diverses Gemüse nach Wahl
Ingwer, Chilis, Knoblauch, Koriander ( Samen )
Sesamöl und Pflanzenöl
Salz, Pfeffer, Honig, Weißwein


Ich zerkleinere die Zutaten für die Füllung der Fischröllchen in meinem geliebten kleinen Häcksler.
Ingwer, Chilis, Knoblauch, landen zuerst darin. Den größten Teil nehme ich heraus da ich diese Mischung später noch benötige.


 Nun gesellen sich Koriander,  Grüne Thai Currypaste, etwas Öl, Salz und Limettensaft zum Rest der Mischung und werden ebenfalls gründlich vermengt.



Mit der so entstandenen Korianderpaste bestreiche ich den Fisch und rolle Ihn möglichst sorgsam auf.
Festgesteckt mit Zahnstochern oder Roulladennadeln sollten die Röllchen das Pochieren halbwegs in Form überstehen. ( So hoffe ich zumindest *lach* )


Um den Pochierfond herzustellen dünste ich einen Teil der Knoblauch - Ingwer- Chili Mischung mit grüner Currypaste un Kokosöl und einem Teil normalem Pflanzenöl an und gieße mit Kokosmilch auf. 



Ich würze mit Fischsauce und ein wenig Zucker und lege die Koriander Röllchen ein. Sie dürfen nun bei milder Hitze und geschlossenem Deckel sanft garziehen.


Während dies geschieht wird es schleunigst Zeit sich um das Gemüse zu kümmern:



Wiederum den zweiten Teil der  Knoblauch - Ingwer- Chili Mischung, diesmal mit Sesamöl und etwas neutralem Öl, 1 TL Curcuma sowie Korianderkörnern und den Orangenzesten andünsten, dann
das geschnittene Gemüse zugeben und ebenfalls etwas angehen lassen.



Durch Honig entwickelt sich ein leicht süßliches , karamellartiges Aroma das wundervoll mit der leichten Säure des trockenen Weißweins und der Orange korrespondiert.


Kleiner Tipp am Rande , ohne Photo leider:
Man kann die Sauce mit ein wenig Butter und Speisestärke abbinden wenn man möchte.
Ich habe das getan und es war wirklich eine seht gute Idee.


Ich serviere die Fischröllchen garniert mit etwas frischem Koriander auf Reisnudeln, die die Sauce sehr gut aufnehmen. Das Zusammenspiel des zarten, durch den Koriander aromatisierten Fisches in sahniger grüner Currysauce mit dem leicht süß- säuerlichem Curcuma Gemüse ist wirklich ein Erlebnis.


Ich war absolut begeistert davon und werde es auf jeden Fall wieder kochen.
Für mich persönlich vielleicht mit etwas mehr Chili...

Nachahmung sehr empfohlen!