Sonntag, 18. Dezember 2016

Thai- Fischküchlein mit Koriander



Wir hatten Reste vom Sashimi übrig.
Was macht man am besten daraus? Roh essen kann, 
bzw. möchte man den Fisch am nächsten Tag nicht mehr.
Aber wie verarbeite ich am besten viele kleine Stückchen verschiedensten Fisch?
Klar, als Fischpattys! 
Eine sehr gute Idee wie sich herausstellte.


Für die Fischküchlein brauche ich:
1 Bund frischer Koriander
1 rote Chilischote
2 Knoblauchzehen
2 Frühlingszwiebeln
1 daumengroßes Stück frischer Ingwer

400 g Fischfilets ( egal welcher Fisch, ich hatte Lachs, Thunfisch , Drachenkopf und Wels )
1 Dose Thunfisch in Öl , 1 Ei
1 ½  EL  grüne Currypaste , 1 Prise Zucker
1 TL Sesamöl , 2 El Fischsauce (Nam Pla)
½ TL Chayenne Pfeffer, ½ TL Curry
Japanische Panko-Panade , 
oder ersatzweise frische selbst auf einer groben Reibe geriebene Semmelbrösel

Zum Braten und servieren:
2 EL Kokosöl , ausreichend Rapsöl
thailändische süß-scharfe Chilisoße, 
gemischt mit Zitronensaft,
Sesamöl,  und dem Rest zuvor gehacktem Spicy Mix

Als Erstes gebe ich den grob geschnittenen Ingwer, Knoblauch, Koriander , die Chili und die Frühlingszwiebeln in meinen kleinen Häcksler und zerkleinere alles gründlich zu einem Spicy Mix.
Von diesem behalte ich 2 Esslöffel zurück, der Rest landet mit allen anderen Zutaten in einer großen Schüssel und wird mit dem Pürierstab ordentlich malträtiert, bis eine halbwegs feine Konsistenz entstanden ist.


Aus der so entstandenen Fischmasse forme ich kleine Bällchen, wälze sie in einer Schale mit der Panko- Panade und drücke sie zu Burger- artigen Pattys flach.
Diese dürfen im Kühlschramk einige Minuten anziehen während ich den Salat zur Beilage vorbereite,
Und die Thailändische süß- Scharfe Chilisauce mit dem Rest der gehackten Spicy Mischung verrühre, und werden dann in einer Pfanne mit Kokos- und Rapsöl schön knusprig gebraten.


Zur Beilage serviere ich Thai Salat mit Sojasprossen, Japanischen Gurkensalat oder auch gerne Kartoffelpüree und Chinakohl Salat. Gebratenes Lauchgemüse passt auch sehr gut!



Das Anrichten ist hier nicht der Rede wert, Hauptsache heiß, knusprig und frisch.
Selten meine Eltern so begeistert erlebt, von einem so simplen Fast- Food Gericht
Durch die Asiatischen Aromen von Koriander, Ingwer, Chili und Currypaste ist alles sehr bekömmlich,
nicht zu sättigend, wärmt Magen und Seele und hinterlässt einfach nur ein angenehmes Glücksgefühl.
Aber asiatisches Fast Food ist eben auch eine andere Dimension als ein Leberkäsbrötchen…
Nicht dass ich das auch mal sehr gerne mag, aber dies hier ist einfach noch besser.


Übrigens kann man auch ganz exzellente Burger aus diesen Küchlein machen!
Mit Cocktailsauceoben und Limettensaft und Wasabi verfeinerter Majonaise unten , etwas Salat, Zwiebeln und  Tomatenscheiben schmecken sie im Burgerbrötchen gepackt absolut genial!
Leider hab ich davon kein Bild.
Wir haben sie heute mit Salat gegessen. Wenn ich nächstes Mal wieder Burger daraus mache werde ich sie für Euch nochmal extra einstellen.

Viel Spaß und gutenAppetit beim Nachkochen!