Freitag, 4. März 2016

Madras Curry mit knuspriger Ente


Zum Geburtstag meiner geliebten Mami wollte ich für die Feier natürlich wieder einmal etwas ganz besonderes präsentieren , und meine Wahl fiel auf ein indisches Curry mit dem ich die Gäste vielleicht überraschen könnte.
Und wer liebt nicht knusprige Entenbrust ?


Die Vospeise bestand aus einem kleinen Thai Salat aus Sojasprossen, Chinakohl, Paprika, Zwiebel, Gurke und Tomate, getoppt mit einigen kurz sautierten Garnelen, Koriander und etwas geröstetem Sesam . Das Dressing stellte ich aus Süß- scharfer Chilisauce, Fischsauce, Knoblauch, Ingwer, etwas Zucker, Sonnenblumen- und Sesamöl und weißem Balsamico her.


Nun zum Madras Entencurry.
Aufgrund der Unkompliziertheit griff ich bei so vielen Personen die ich bekochen sollte zu einem hierfür wundervollen Produkt : Einer bereits entbeinten und fertig gegarten Ente die nur noch im Ofen knusprig gegrillt werden musste.


( Convenience hin oder her, anders hätte ich es aus Grund des Zeitmangels definitiv nicht geschafft- und die Qualität war ganz erstaunlich! )
Die restlichen Zutaten waren :


Teriyaki Sauce, Mandeln ( die dann auch für die Beilage verwendet wurden ) und Honig zum Bestreichen und Bestreuen der Ente  .
Jeweils 2 Auberginen , Zucchini, Paprika , Zwiebeln , einige Zuckerschoten, Bambussprossen, frischer Knoblauch , Ingwer und Koriander ,  Chilis nach Belieben und eine große oder zwei kleinere Papaya. Dazu noch Kokosmilch , Pflanzenöl ( oder gerne auch Ghee) , 4 bis 5 Esslöffel Madras Curry Paste , Pfeffer , etwas Tomatenmark , etwas Salz und Zucker.


Ich zerkleinere Ingwer und Knoblauch in meinem praktrischen mini Häcksler, und brate die Mischung in einer ausreichenden Menge Öl an.


Anschließend gebe ich das Gemüse zu und röste es unter gelegentlichem Wenden bis es bissfest aber nicht weich ist. Nun kann ich schon die Hitze wegnehmen und mit Kokosmilch aufgießen.


Anschließend rühre ich die ( ebenfalls in etwas Kokosmilch angerührte) Madras Currypaste sowie Zomatenmark  und die restlichen Gewürze ein und hebe die gewürfelte Papaya und die zarten Zuckerschoten unter.



Das Gemüse darf nun eine Zeit ruhen während ich die Beilage zubereite und die entpackte und mit einer Mischung aus Teriyakisauce und Honig bestrichene , mit einigen Mandeln bestreute Ente im Ofen knusprig wird.



Besagte Beilage ist mein legendärer gebratener Reis, den Ich auf vielfachen Wunsch immer wieder zu festlichen Anlässen gerne zubereite.


Hierfür benötige ich: 
Fertig gegarten Thai oder Basmati Reis ( in unserem Fall am Vortag im Asia- Reiskocher zubereitet ),
Ingwer und Knoblauch fein gehackt, Mandelstifte und Rosinen, 
Viele viele Gewürze wie Kurkuma , Cumin ( Kreuzkümmel ), Senfsamen, Koriander , Garam Marsala, Salz, Pfeffer, Paprika , Chilipulver, Madras Curry, Zimt , Muskat und:
reichlich Zucker und Öl.


Die Gewürze, Rosinen, Mandeln sowie Ingwer und Knoblauch werden in einer großzügigen Menge Öl geröstet bis sich Ihr köstlicher Duft entfaltet.



jetzt ist es Zeit den Reit unterzuheben und mit etwa 3 Esslöffel Zucker ( hier verwende ich Bio- Rohrzucker ) zu bestreuen.



Jetzt kommt der Trick: ich drücke den Reis in der Pfanne etwas an, so dass die Unterseite am Pfannenboden zusammen mit dem Zucker eine Karamellkruste bildet.
Die Kruste hebe ich immer wieder nach oben und es bildet sich unten eine Neue.
Bei Bedarf gieße ich etwas Öl nach, damit der Reis nicht anbrennt.



Zugegebenermassen erfordert diese Technik etwas Geduld und ein gutes Abwägen zwischen knusprig, süß und lecker, oder : ziemlich verbrannt. *lach*
Man sollte bei der Zubereitung dieses wundervollen Gerichtes idealerweise stets ein Auge darauf werfen und die Pfanne nicht zu lange sich selbst überlassen.
Wenn der Reis allerdings gelingt entwickelt er bei allen Gästen ein ungeahntes Suchtpotential!
Eine kleine Warnung an potentielle Nachkocher: Man sollte den Reis nicht direkt schnell aus der Pfanne probieren um abzuschmecken. Das Karamell wird unglaublich heiß und man verbrennt sich auf üble Art die Zunge wenn man zu voreilig den Löffen in den Mund steckt.
Eine kalorienarme Angelegenheit ist es ebenfalls nicht... aber wie erwähnt gibt es den gebratenen Reis bei uns auch nur zu wirklich besonderen Anlässen.

nachdem der Vorspeisen- Salat restlos vernichtet wurde begab ich  mich an diesem Abend wieder in die Küche um das Hauptgericht zu servieren:


Curry nochmals kurz erhitzen und auf die Teller dekorieren, die geröstete Ente in Streifen geschnitten darüber, etwas Reis anbei und alles mit Koriander garnieren. Hier nochmals ohne Reis.


Das schönste Lob einer lieben Freundin war: Es sei das Beste gewesen das Sie je im Leben gegessen hätte. ich war so gerührt  *schnief*  und habe mich unglaublich gefreut dass alles wie gewünscht funktioniert hat, so dass es für uns alle ein ganz wundervoller Abend wurde.
Danach haben wir tatsächlich noch getanzt bis drei Uhr nachts. Diese Feier werden wir sicher alle nie mehr vergessen.



Wir hatten auf jeden Fall einen Riesenspaß!
Für Fragen zum Rezept bin ich jederzeit aufgeschossen,
Ich würde mich , wie immer, sehr über Feedback freuen!

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen