Freitag, 25. April 2014

Thai Massaman Curry

Heute gab es eines Udos absoluter Lieblingsgerichte: Gaeng Matsaman, ein würziges Thai Curry das ganz entfernt an Gulasch erinnert.



Ich bereitete es mit Rindfleisch zu und verwendete dafür Massaman Curry Paste aus dem Asia- Shop in  Nürnberg den ich häufig frequentiere.
Diese spezielle Variation unterscheidet sich von roter und grüner Currypaste durch zusätzliche Gewürze wie Zimt, Kreuzkümmel und Nelken. Dadurch erhält das Curry ein unglaublich rundes, leicht süßlich- scharfes Aroma.
Desweiteren enthält Gaeng Matsaman auch Kartoffeln und Karotten was recht ungewöhnlich für die Thai Küche ist. Es wird nicht nur kurz aufgekoch sondern geschmort bis die Sauce eine chremige Konsistenz enthält. Ein herzhaftes und wärmendes Gericht .


Hier ist das offizielle Rezept dazu:



    800 ml Kokosmilch
    500 g Rinderbrust oder Rindernacken, in 3 cm große Würfel geschnitten
    5 EL Pflanzenöl
    3 EL  Massaman-Currypaste
    3 Zwiebeln, geviertelt
    100 g Erdnüsse
    3 Limetten
    2 bis 3 EL Fischsauce
    100 g brauner Zucker
    1 kleine Zimtstange
    4 Kartoffeln, geschält, in 4 cm große Stücke geschnitten
    1 kleine Süßkartoffel, geschält, in 4 cm große Stücke
    Nach Belieben weiteres Gemüse wie Bambus, Karotten, Paprika oder Blumenkohl.
    Oder auch eine Chili…wer es gerne etwas scharf mag.

Zum Servieren: gedämpfter Duftreis, Koriander oder Thai basilikum

Zubereitung:

Das Öl bei mittlerer Hitze im Wok heiß werden lassen. Die Currypaste , Ingwer, Knoblauch, Limettenblätter und Zimtstange zugeben und 1-2 Minuten rühren, bis die Paste brutzelt und duftet. Dann das Fleisch hineingeben und in der Paste anbraten. Kokosmilch zugießen,  und alles mindestens 60 Minuten köcheln lassen.

Danach die Zwiebeln, Kartoffeln und Süßkartoffel sowie optional anderes Gemüse zufügen, die Hitze reduzieren, einen Deckel halb auflegen. Weitere 30-40 Minuten köcheln lassen, bis das Fleisch zart und die Kartoffeln weich sind. Mit Erdnüssen und Kräutern garnieren und mit Reis servieren.


Also ans Werk:  Kartoffeln, Karotten und Zwiebeln schneiden



Das Fleisch ( frisches Bio- Rindergulasch aus einem großen Stück ) zusammen mit der Currypaste, Kaffir- Limettenblättern, Ingwer und Knoblauch anbraten


Dann Kartoffeln, Karotten und Zwiebeln zugeben und mit Kokosmilch und etwas Rinderbrühe aufgießen. ( einige übrige Champignons wanderten ganz unversehens auch noch in den Topf )




Diese Mischung darf schmoren bis Fleisch und Kartoffeln angenehm weich sind.
( im Dampftopf funktioniert das übrigens etwas schneller )
Nachgewürzt wird lediglich mit Thailändischer Fischsauce ( Nam Pla )
und etwas Zucker. Ich gab dem Curry noch 2 EL Erdnuss Paste hinzu wodurch die Sauce eine leicht sämige Konsistenz und einfach unwiederstehlich leckeres Aroma erhält.
Während des Schmorvorgangs garte der Reis zur Beilage ohne jegliches Zutun meinerseits im einfachen Reiskocher meiner Eltern

 

Ich kümmerte mich einstweilen um die Herstellung eines kleinen Salates aus Zuccini, Sojasprossen und Gurken in einem Dressing aus Fischsauce, Sesamöl , Limettensaft und Koriander.



In dieses Curry möchte man sich wirklich am liebsten hineinlegen



 
das denken auch Lucy und Jackie die ebenfalls große Fans von Gaeng Matsaman sind. :-)




Kommentare:

  1. Bei Hunden und scharfen Thai-Saucen wäre ich aber lieber vorsichtig, nicht dass die Tiere es nicht vertragen und die Sch***erei kriegen ;-)

    AntwortenLöschen
  2. Hahahaha, ja wenn man nicht aufpasst kann das passieren, aber unsere Hunde sind zum einen daran gewöhnt, zweitens ist das Massaman Curry die entschärfte Versoin für meine Familie und drittens füttere ich auch stets mehr Reis und nur etwas Fleisch mit wenig Sauce daran. Also keine Sorge, aber danke für den sehr aufmerksamen Hinweis!

    AntwortenLöschen