Montag, 6. Oktober 2014

Waldpilze

Da ich gerade etwas Zeit habe möchte ich Euch heute über unsere Waldpilz Ausbeute berichten die wir in der alljährlichen Saison quasi direkt vor unserer Haustüre finden können.
Nachdem Udo schon einige Zeit in Weissenbrunn nahe Leinburg lebt, direkt am Waldrand , liegt das Pilzesammeln beim Spaziergang mit den Hunden natürlich nahe.
Anfangs dachte ich eigentlich der Wald wäre absolut ungeeignet für Pilze, aber mit wachsender Erfahrung kennen wir mittlerweile die diversen Stellen die es abzugehen gilt.


Dieses Jahr gab es eine reiche Ausbeute an Maronen, Ziegenbart und Tintenschöpflingen


sowie auch einigen Steinpilzen deren Wuchs Orte wir aber noch etwas genauer recherchieren müssen.
Daraus entstanden dann im Anschluss sofort:


Waldpilz- Chreme Suppe mit knusprig gebratener Einlage von Steinpilzen und Ziegenbart,
aromatisiert mit einigen Tropfen Trüffel Öl,



eine traditionelle Waldpilz Pfanne mit Kümmel, Muskat, Petersilie und ein wenig Sahne,
Meine persönliche Lieblingsvariante Pilze zu essen - mit schaumigem Rührei auf einem Butterbrot oder zu Salzkartoffeln,
( Im Hintergrund sieht man die Töpfe für die Suppe und die Rosmarin -aromatisierten Pilze )






und als Abendessen ein edles Rosmarin- aromatisiertes Rinder Filet vom Bio Angus Rind mit gegrillten Steinpilzen  auf einem Hokkaido Püree.


Ich kann dazu nur sagen: wie schade dass die Pilz- Zeit so schnell vorbei ist.
Ich liebe frische Waldpilze und auch den Spaß sie zu suchen , auch bei schlechtem Wetter.
Es gibt nichts schöneres als bei kalter Temperatur am späten Nachmittag durch den Wald zu stöbern, durchgefrohren mit klammen Fingern in der nahenden Dämmerung die Beute nach Hause zu tragen, in die schon angeheizte Sauna zu springen und anschließend die Pilze vor dem Kaminfeuer genüsslich, müde und vollkommen glücklich zu verzehren. Dies ist eine meiner schönsten Kindheitserinnerungen und wir betreiben diese Tradition bis heute so.

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