Donnerstag, 20. Februar 2020

Hallo Freunde!



Willkommen zu meinem neuen Food- und Koch Blog- da dies mein erster blogging Versuch ist bitte ich Euch mir sicherlich massenweise unterlaufende Anfängerfehler zu verzeihen :-)

Ich bin Sonja. Zu meiner Familie gehören außerdem noch mein Mann,  und natürlich meine Eltern und Schwieger Eltern sowie unsere 2 Hunde Lucy und Jackie. Wir kochen gerne und mit viel Leidenschaft, manchmal chaotisch aber immer recht erfolgreich. Kochen ist nicht nur unser Hobby bei dem wir uns entspannen und Ablenkung vom stressigen Arbeitsalltag finden, sondern auch eine Inspiration ständig Neues zu entdecken und auszuprobieren. Ich möchte Euch hier gerne an unseren kulinarischen Erfahrungen, Experimenten und Reisen teilhaben lassen, zur Unterhaltung und vielleicht auch zum Erfahrungsaustausch.

Viel Spaß auf meiner Seite!



Mittwoch, 19. Februar 2020

Woher der Name?

Der Name ist unsere Philosophie-
Wir legen nicht nur ab und zu, im Urlaub oder zu Festlichkeiten
Wert auf unsere Ernährung sondern haben auch trotz unseres arbeitsreichen
und oft hektischen Alltages den Anspruch gut zu kochen und zu essen ,
Freude an qualitativ hochwertigen Produkten und deren Zubereitung.
So ist ein gutes Mahl jeden Tag ein kleines Highlight.
Außerdem ist unsere Meinung: Das Leben ist viel zu kurz um sich aus Geiz, Zeitmangel oder Faulheit mit schlechtem und ungesunden Essen zufrieden zu geben.Wir essen nichts das uns nicht schmeckt, egal wie teuer, billig, exclusiv oder angesagt es ist.

Mittwoch, 17. Oktober 2018

Spassprojekt: der Schielende Sushi Drache , passend zu Halloween

Diesen Drachen habe ich schon vor einigen Jahren gemacht und jetzt wieder herausgeholt,
weil wir vielleicht eine kleine Halloween Feier vorhaben.

Ich hatte damals leider noch ein altes Handy, also verzeiht bitte die miserablen Bilder.
Ich fand das Ganze aber so nett dass ich es Euch trotzdem zeigen möchte, der Drache kommt garatiert bei allen kleineren und (auch großen)  Kindern  gut an, und schmeckt wirklich super.
Auf diese Weise essen sogar Kinder Sushi, es ist kaum zu glauben!


In der Gestaltung dieses Viehs kann sich natürlich jeder künstlerisch nach Lust und Laune austoben, und man muß nicht unbedingt rohen Fisch verwenden.
Mein Rezept soll eher als Inspiration denn als genaue Vorgabe dienen.

Wie ich es gemacht habe war in etwa so:



Zutaten für 2 Drachen

Voranmerkung: eigentlich sollte für die Oberhaut des Drachen Unagi,
japanischer geräucherter Aal verwendet werden.
Den habe ich nicht bekommen, deshalb ersatzweise Forellenfilets.
Ich würde diese im nachhinein aber besser vor dem Verarbeiten von der Haut abziehen, da sonst das Sushi Essen etwas kompliziert wird

150 g frisches Lachs- oder Thunfischfilet, oder gemischt
Ein wenig Teriyaki Sauce
400 g gekochter Sushi-Reis
3 Noriblätter
8 Garnelen, blanchiert
1 Avocado
Etwas Zitronensaft, Salz, Pfeffer, Knoblauchpulver
4 Schloten Frühlingslauch in dünnen Ringen
Einige Esslöffel Philadelphia
2 geräucherte Forellenfilets (  abgezogen, oder besser noch Unagi )
Siracha Sauce

Zur Dekoration:
Eine rote und eine gelbe Chilischote
Gurke, Paprika, und irgend etwas für die Fühler.
Ich habe hier die Enden eines Rettichs verwendet.
Schnittlauch- Halme , Dill, Fenchelgrün oder Radieschen- Enden würden natürlich auch gehen.

Außerdem:

Sojasoße
Sesamöl,
Wasabipaste

Werkzeug:

Sushimatte
Frischhaltefolie
scharfes Messer
Schere

Die Garnelen halbieren, die Avocado in Streifen schneiden. Beides mit Salz, Pfeffer, Zitronensaft und Knoblauchpulver würzen.  Den Fisch ebenfalls in Streifen schneiden und mit Teriyaki Sauce marinieren. Alle anderen Zutaten in Griffweite bereitstellen.

So wird der Drache gemacht:


Die Sushimatte auf beiden Seiten mit Klarsichtfolie umwickeln, damit der Reis später nicht an der Matte hängen bleibt.

  • Ein Noriblatt auf die Matte legen und mit angefeuchteten Händen eine dünne Schicht Sushi-Reis gleichmäßig darauf verteilen.
  • Das Noriblatt auf die mit dem Reis belegte Seite umdrehen. Die vorbereiteten Füllungen an den unteren Rand nebeneinander legen. Den Philadelphia darübergeben.
  • Die Rolle mit der Füllung vorsichtig aufrollen und mit Hilfe der Sushi-Matte anpressen.
  • Die Rolle aus der Matte nehmen und von außen mit der Forelle belegen.
  • Das dritte Noriblatt in Streifen schneiden und die Forelle damit auf der Sushi Rolle fixieren.
  • Die fertige Rolle mit einem sehr scharfen Messer vorsichtig in Scheiben schneiden. Die Messerklinge anfeuchten, dann schneidet diese besser.


Das Ende das der Kopf sein soll ist das breite Ende des Forellenfilets. Dies schneidet man nun mit einer Schere spitz zu, damit es wie ein Drachenkopf aussieht und dekoriert es phantasievoll.
Der Shshi Drache wird dann auf einer Platte mit diversen Gemüsegarnituren angerichtet und zum Schluss noch mit Siracha Sauce besprenkelt.



Wenn man noch Zutaten übrig hat, einfach ebenfalls noch zu Phantasie- Sushi verarbeiten und dazu reichen. 




Das Ding war echt ein Hit!
Ich wünsche Euch ganz viel Spaß beim Dekorieren und guten Appetit!





Donnerstag, 11. Oktober 2018

Vietnamesischer Quallensalat

Meine neuste Leidenschaft..
entdeckt natürlich wieder ( wo sonst ) in Youtube.


Asiatischer süß-scharfer Quallensalat



Quallen sind gesund und proteinreich.
Sie schmecken ähnlich wie Tintenfisch, sind in der Konsistenz sehr knusprig und knackig im Biss, aber gar nicht zäh. Sozusagen „ crunchy“. Man kann sie eigentlich mit nichts anderem vergleichen. Am ehesten vielleicht mit frischem knackigem Rettich. Ich habe diese irre Konsistenz von Anfang an geliebt.
Die Quallen gibt es im Asia Markt geschnitten und konserviert in Beuteln zu kaufen.
Sie müssen vor der Weiterverarbeitung nur gründlich gespült werden. Durch längeres Einweichen werden sie allerdings etwas zarter, also kann ich das auch empfehlen.
Sie riechen zuerst mal nach gar nichts und sind absolut nicht schleimig oder eklig, wie Viele sicher denken.
Im Gegenteil, es ist ein wahres Vergnügen diesen frisch- knackig- aromatischen
spannend süß- saueren Salat zu genießen.

Zutaten :
1 Beutel Quallenstreifen



Für das Dressing:

2 EL Fischsauce
2 – 4 EL Limettensaft
2 EL Pflanzenöl
2 EL süß-scharfe  Asia Chilisauce
1 TL Sesamöl
1 TL Ingwer, gehackt
1 TL Koblauch, gehackt
1 TL Zwiebelschloten, gehackt
1 Prise Rohrzucker oder 1 Spritzer Süßstoff zum Abschmecken
Koriander und gehackte Chili nach Belieben

Die Quallenstreifen aus der Packung nehmen und in heißem Wasser eine Stude ziehen lassen.
Dann zurAbkühlung in kaltes Wasser legen, anschließend abgießen. mit dem Dressing mischen und mindestens ½ Stunde im Kühlschrank ziehen lassen. Umso länger umso besser.
Mit etwas Salatgarnitur servieren.


Traut Euch, es ist eine geniale Erfahrung!
Ich möchte es nicht mehr missen.

Dienstag, 9. Oktober 2018

Tataki- Style Lachs auf Currygemüse

Lang, lang ist es her dass ich mich hier habe blicken lassen...

Ich war ziemkich schwer krank und konnte nicht gut am PC sitzen.
Darauf möchte ich jetzt aber gar nicht weiter eingehen, vielleicht zu einem späteren Zeitpunkrt einmal.
Ich hatte tatsächlich schon überlegt ob ich es überhaupt noch schaffe den Blog überhaupt weiterzuführen ,
aber mittlerweile bin ich wieder relativ fit und habe wieder Spaß am Schreiben.
Vielleicht werden allerdings meine Beiträge in Zukunft etwas weniger weitschfeifig sein, und sich mehr auf das Wesentliche, nämlich die Rezepte beschränken.


Wie Dieses hier, ein leichtes Genussmenue für die  jetzt so wundervoll milden und warmen Spätsommer- Abende. Bei uns sehr beliebt und ( siehe im Post weiter unten ) immer wieder gerne gegessen.



Ganz kurz angebraterer Lachs im japanischen Tataki Stil,
innen noch völlig unberührt und butterzart aber von außen kurz versiegelt und aromatisiert.
Dazu asiatisches Genüse in gelbem Curry, das gleichermaßen Beilage und Sauce bildet, begleitet von Reisnudeln.  Anstelle von Lachs passt auch Thunfisch wunderbar .


Zutaten:
500g Lachs ( Sashimi Grade ) , oder Thunfisch )
Himalaya Salz, bunter Pfeffer aus der Mühle, italienische Kräuter
2 EL Teriyaki Sauce oder Sojasauce
1 Zitrone
Ca. 4 EL Olivenöl
1 Zehe Knoblauch in Scheiben
Minzeblätter, Thai Basilikum oder lila Basilikum

Evtl. Wasabi oder 1 EL frisch geriebener Ingwer nach Geschmack

Für das Currygemüse:
500g gemischtes Gemüse wie Zuckerschoten, Paprika, Zucchini, Erbsen, Karotten, Brokkoli
5 EL Pflanzenöl
1 EL gelbe Currypaste oder 1 EL Madras- Currypulver
Jeweils 1 TL Kurkuma, Knoblauch und Ingwer, gehackt
1 Schuss Sahne, 1 Schuss Orangensaft ( etwa 1 Glas jeweils )
Thai Fischsauce, ein wenig Zucker
1 TL Speisestärke

Beilage: 2 Packungen à 60g breite Reisnudeln ( in meinem Fall instant, ohne Gewürze )
Oder normale Reisnudeln, ca. 120g  laut Anweisung gekocht
Den Lachs waschen und mit Salz, Pfeffer und Teryaki Sauce würzen. Kühl stellen.

Das Gemüse zubereiten:
In einem Wok Currypaste oder- Pulver sowie Kurkuma, Knoblauch und Ingwer im Öl angehen lassen bis alles zu duften beginnt.  Das Gemüse ( je nach Gardauer das Härteste zuerst ) zugeben und kurz mitgaren, dann Orangensaft und Sahne angießen.
Die Zitrone halbieren,
und das Gemüse mit etwas Saft der einen Hälfte ,
Fischsauce und Zucker abschmecken.
Speisestärke zugeben und aufkochen lassen, das Gemüse sollte ruhig bissfest und keinesfalls zu weich sein leicht und süß- säuerlich schmecken.
Das Gemüse vom Herd nehmen und abgedeckt bereithalten.
Reisnudeln mit kochendem Wasser übergießen oder kochen, je nach Sorte.
 
Für den Tataki Lachs Knoblauchscheiben und die Scheiben der zweiten Zitronenhälfte sanft in Olivenöl angehen lassen um das Öl zu aromatisieren.
Die Hitze verstärken und den Lachs hineingeben, kurz anbraten und sofort den Herd abschalten.
Minzeblätter zugeben.


Der Fisch sollte innen noch komplett roh sein. Er zieht durch die Restwärme leicht nach.
Wer den Lachs etwas weiter garen möchte kann die Pfanne nun abdecken, ein wenig Weißwein angießen und noch etwa 2 Minuten bei milder Wärme dämpfen. So bleibt er butterzart.

Die Reisnudeln abgießen, und mit dem Gemüse auf einen Teller geben.
Den Lachs obenauf setzen, mit Zitrone, Minze und Thai Basilikum oder lila Basilikum garnieren.
Nach Wunsch mit etwas Wasabi oder geriebenem Ingwer servieren.


 Guten Appetit!


Samstag, 5. Mai 2018

As good s simple: Tagliatelle mit Steinpilzen und Bärlauchschaum



Das Netz ist im Mail voller Rezepte mit Bärlauch. Die Frühjahrs-Zutat schlechthin wie es scheint.
Wir müssen ihn nicht einmal kaufen, er wuchert wie verrückt in unserem Garten, jedes Jahr wieder, mit wachsender Begeisterung. Nicht dass ich etwas dagegen hätte…
Bärlauch ist super! 


Also ran ans frische Kraut.
Heute mit Steinpilzen , die leider nicht frisch sondern nur tiefgekühlt verfügbar waren.
Für eine schnelle Nudelsauce allerdings ist das ein tolerierbares Manko, wenn man nicht gerade Gourmetkochtechnische Ambitionen hegt. Momentan ist das bei mir nicht der Fall, aufgrund des Zeitmangels.

Die Zubereitung der Steinpilz Sauce ist sehr einfach und besteht nur aus:
100g Butter
3 Zehen Knoblauch
2 Becher bzw. 500g Sahne
Salz, Pfeffer, Muskatnuss und 1 TL Hühnerbrühe
Optional ein ein Eigelb zum Legieren

Der Bärlauchschaum :

1 Bund Bärlauch, grob geschnitten
100g  Sahne
80 ml Sonnenblumenöl
4 EL Wasser
Etwas Zitronensaft, Salz, eine Prise weißer Pfeffer

Zubereitug:

Butter in einem passenden Topf schmelzen und den gehackten Knoblauch sanft darin anbraten. Die gefrohrenen Steinpilze dazugeben, etwa 4 Minuten bei geschlossenem Deckel dämpfen  und dann mit Sahne aufgießen.




Nun wird die Sahnesauce etwa 15 bis 20 Minuten lang einreduziert, also sanft geköchelt, bis sie eine leicht cremige Konsistenz hat. Ich würze nur mit Salz, Pfeffer, einer Prise Muskat und 1 TL Hühnerbrühe. Ein optionaler Geheimtip ist selbst aus getrockneten Pilzen zubereitetes Steinpilzpulver, etwa 1/2 Teelöffel. Das nur aus trocken gemixten Pilzresten bestehende Pulver hebt den Geschmack nochmals ungemein. Man kann dieses Pulver auch auf gekauften getrockneten Pilzen im Mixer zubereiten.



Während die Sauce reduziert  kann man die Nudeln kochen ,
und den Bärlauchschaum zubereiten.


Hierfür werden einfach alle Zutaten mit einem Pürierstab gründlich gemixt und aufgeschäumt.
Nach Geschmack kann man nun die Steinpilz-Sauce noch mit einem Eigelb legieren oder mit 1TL in Wasser angerührter Speisestärke abbinden.
Wir mischen gerne noch einige Zucchinistreifen unter die Nudeln, das Gemüse käme sonst bei diesem Gericht etwas zu kurz. Wir brauchen immer viel Gemüse.



Dann kann ich die Steinpilze, die ich absichtlich nicht zerkleinert habe, auf den Nudeln anrichten und mit dem Bärlauchschaum überziehen. Etwas frischer Bärlauch sieht als Garnitur hübsch aus.



Ein Gericht in das man sich am Liebsten hineinlegen möchte...
nicht gerade kalorienarm , aber es ist perfekt wie es ist.
Ich persönlich mache ebenso wie meine Eltern lieber etwas mehr Sport als hier an Butter und Sahne zu sparen. Volle Leistung, voller Genuss. Das ist wahres Leben...
Für uns zumindest.
Viel Spass beim Kochen!