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Dienstag, 20. März 2018

" Pasta Schutta" aus den 70ern, ein Retro- Soulfood wie bei Oma



Heute hatte mein Schatz einen besonderen Wunsch:
In einem Kochbuch der 70er Jahre das ich gerade durchstöbere,
entdeckte er ein Rezept für „ Pasta Asciutta“, eine Art vereinfachte Bolognese. 
Seine Oma hatte die wohl immer gekocht, also tat ich Ihm den Gefallen.

 
Zutaten für etwa 5 Portionen:
1kg gemischtes Hackfleisch
1 Zwiebel, 1 Knoblauchzehe, 1 Stange Staudensellerie, 1 Karotte,1 Paprika
½ Tube ( etwa 3 EL ) Tomatenmark
Salz, Pfeffer, 1 TL Zucker, Oregano,
1 Dose stückige Tomaten
1 Schuss lieblicher Rotwein, 250 ml Fleischbrühe, 1 kleiner Schuss Milch
Pasta nach Wahl, Parmesan in Massen

Das wichtigste bei der Zubereitung scheint zu sein, dass das Hackfleisch richtig angeröstet wird, und zwar zusammen mit dem Tomatenmark. Dadurch entwickelt sich ein vollmundiges, kräftiges Tomatenaroma. 


Also das Gemüse klein würfeln und zunächst nur Zwiebeln, Karotte und Sellerie kräftig anbraten,
dann die Hälfte des Fleisches zugeben und unter Rühren weiter braten.





Wenn dies geschehen ist, Tomatenmark unterrühren und dies ebenfalls nochmals kräftig anrösten.
Dann erst gebe ich die zweite Portion Fleisch mitsamt den Paprika hinzu und brate wieder alles zusammen unter Rühren an. 



Gewürzt wird mit Salz, Pfeffer, 1 TL Zucker, Oregano, und dann kommt noch die Tomatendose sowie Wein oder Brühe, und ein kleiner Schuss Milch hinzu.
Alles darf nun etwa 20 Minuten köcheln bis die Paprika weich und die Sauce einreduziert ist.
Die Hackfleisch- Tomatensauce wird traditionell auf Italienischer Pasta serviert und mit viel Parmesan bestreut.
Wir verwenden heute Shirataki Tagliatelle mit Spinat, da wir gerade mal wieder Low Carb unterwegs sind. Sie passen sehr sehr gut zu der aromatischen Sauce und haben nahezu null Kalorien, da kann man sich eine solch gehaltvolle Bolognese schon mal eher gönnen.



Was soll ich sagen.. schmeckt original wie bei Oma!
Soulfood Pasta, einfach aber gut.

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